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Prekäre Platzsituation für Tägerwiler Fussballspieler hat bald ein Ende

Die Gemeindeversammlung hat der Sanierung der Sportanlage Tägermoos für 1,7 Millionen Franken deutlich zugestimmt. Verabschiedet haben sich die Stimmbürger von den Gemeinderäten Brigitte Seger und Kurt Frauenfelder.
Nicole D'Orazio
Die Gemeinderäte Kurt Frauenfelder und Brigitte Seger treten zurück. Präsident Markus Thalmann verabschiedet sie. (Bild: Nicole D’Orazio)

Die Gemeinderäte Kurt Frauenfelder und Brigitte Seger treten zurück. Präsident Markus Thalmann verabschiedet sie. (Bild: Nicole D’Orazio)

Der Fussballclub Tägerwilen kann aufatmen. Bald hat die prekäre Platzsituation ein Ende. Die Gemeindeversammlung hat am Dienstagabend der Sanierung des Sportplatzes Tägermoos deutlich zugestimmt. Anwesend waren 175 Stimmbürger. 149 waren für den 1,7-Millionen-Franken-Kredit, 24 dagegen. Alle Spielfelder werden ab September mit einem Winternaturrasen ausgestattet.

Den Anwesenden hatte Eric Hardman, Sportstättenplaner der beauftragten Firma Novoter, die Sachlage vorgängig sehr gut aufgezeigt. «Dass eine Sportanlage nach nur 20 Jahren saniert werden muss, ist ungewöhnlich», sagte er. «Die Ursache sind zwei grobfahrlässige Baufehler.»

Für den Boden sei eine falsche Rezeptur verwendet worden. Er sei zu fein und das Wasser könne schlecht abfliessen. So komme es zu einer Staunässe, wegen welcher vor allem die falschen Gräser, Flachwurzler, wachsen. Diese seien kein taugliches Sportgras und die Plätze würden deswegen die nötige Scherfestigkeit nicht mehr aufweisen.

Auf den neuen Plätzen spielt man fast das ganze Jahr

Mit einem Winternaturrasen könnte die Spielplatzbelegung von derzeit durchschnittlich 351 Stunden im Jahr verdoppelt werden, erklärte Hardman. Der neue Rasen sollte 50 Jahre halten. «Und man kann bis auf wenige Ausnahmen das ganze Jahr darauf spielen.»

Ein Nachteil gebe es: Der Rasen benötige eine intensivere Pflege. «Aber Sie erhalten für einen günstigen Preis einen super Platz.» Vor allem die höheren Unterhaltskosten von 156000 Franken, rund 50 bis 60000 Franken mehr als heute, beschäftigten die Stimmbürger.

Ein Votant wollte wissen, ob die Kosten in späteren Jahren ansteigen. «Die Kosten sind fixiert. Die haben wir im Griff», entgegnete Hardman. Ein anderer wollte wissen, ob der FC Tägerwilen gewisse Eigenleistungen erbringe. «Das ist bei so einem Bau fast nicht möglich. Andere Vereine müssen das auch nicht», antwortete Gemeindepräsident Markus Thalmann.

«Die Eigenleistung ist das Platzmanagement, das der FC machen muss.»

Ein weiterer wollte wissen, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Club und der Gemeinde geregelt werde. «Durch das Sportplatzreglement. Dieses werden wir überarbeiten», erklärte Gemeinderat Thomas Gerwig. Und die SP wünschte sich, dass der Rasen nicht aus Übersee kommt. «Er kommt aus Deutschland. In der Region gibt es keinen Anbieter», sagte Hardman.

Applaus für Brigitte Seger und Kurt Frauenfelder

Mit grossem Applaus haben die Stimmbürger die Gemeinderäte Brigitte Seger und Kurt Frauenfelder verabschiedet. Seger führte seit 1. Juni 2003 das Ressort Soziales/Gesundheit. «Sie hat Meilensteine wie die Gründung des Vereins Tägerwiler Kindertreff und der Regionalen Berufsbeistandschaft am See erreicht», so Gemeindepräsident Markus Thalmann. Bei letzter würde sie die Leitung noch zwei Jahre übernehmen, worüber die sieben Trägergemeinden sehr froh seien. Frauenfelder war seit 1. Juni 2007 für das Ressort Öffentliche Sicherheit/Freizeit verantwortlich. «Du warst immer unser Fels in der Brandung», so Thalmann. Er habe zum Beispiel ein neues Tanklöschfahrzeug und einen Hubretter angeschafft und den Zivilschutz reorganisiert.

Die Rechnung 2018 der Politischen Gemeinde schliesst mit einem Gewinn von rund 500'000 Franken ab. «Dies dank des Bevölkerungswachstums und der damit höheren Steuererträge», begründete Gemeinderat Thomas Gerwig. Die Botschaft zur Überführung des Landerwerbs einer Parzelle im Unteren Rüllen vom Landkreditkonto ins Finanzvermögen wurde auf Antrag des Gemeinderats abgesetzt. Es müsse zuerst ein Vorprojekt ausgearbeitet werden. Es gebe aber noch keinen Verwendungszweck. (ndo)

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