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Interview

«Kreuzlingen braucht eine Politik mit Gewissen und Rückgrat»

In der Newcomer-Stafette werden Politik-Neulinge, die für den Gemeinderat von Kreuzlingen kandidieren, vorgestellt. Die Wahl findet am 31. März statt. Diesmal an der Reihe: Beat Schenk von der SP.
Beat Schenk kandidiert für die Liste 2, SP/Gewerkschaften/Juso, für einen Sitz im Gemeinderat von Kreuzlingen. (Bild: PD)

Beat Schenk kandidiert für die Liste 2, SP/Gewerkschaften/Juso, für einen Sitz im Gemeinderat von Kreuzlingen. (Bild: PD)

(red) In der Newcomer-Stafette stellen sich Politik-Neulinge die Fragen gegenseitig, in der Reihenfolge der Listennummern. Beat Schenk von der SP beantwortet die Fragen von Michael Schmidt (Freie Liste und Grüne).

Warum nennt sich die SP «die Stadtpartei»?

Die SP passt zum urbanen Raum wie keine andere Partei. Die meisten Stadtmenschen sind bekanntlich multikultureller, solidarischer und ökologischer als Leute vom Lande. Die Stadt Kreuzlingen ist ein Ballungsraum für einfache Leute: Arbeiter, Lernende sowie Studierende dies- und jenseits des Seerheins. Das ist die klassische SP-Klientel. Das ist die Basis, die uns von den Bürgerlichen unterscheidet. Stadtpartei zu sein bedeutet Vielfalt und Solidarität leben. Es bedeutet, Lösungen für alle statt für wenige zu suchen.

Was ist Ihre persönliche Motivation, im Gemeinderat mitzuwirken?

Der Gemeinderat hat die Aufgabe, die Politik zu gestalten, wo sie die Menschen direkt betrifft: an ihrem Wohn- und Arbeitsort. Während Zyniker ihre Probleme auf Bundesbern, Brüssel oder die ganze Weltpolitik abschieben, kann man schon auf kommunaler Ebene die Politik und ihre Wirkung direkt beobachten und beeinflussen.

Damit in unserer Stadt die soziale und gesellschaftliche Gerechtigkeit nicht ständig torpediert wird, müssen sich die Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat deutlich ändern. Was man aus den Ratssitzungen vernimmt, gleicht häufig einer Provinzposse und nicht fortschrittlicher Stadtpolitik.

Welche Themen liegen Ihnen am Herzen und was bringt unsere Stadt weiter?

Als Junger liegen mir die Bedürfnisse der Jugendlichen besonders am Herzen. Diese brauchen Freiräume und Treffpunkte, bezahlbaren Wohnraum und ÖV sowie eine lebenswerte Stadt, auch ausserhalb der eigenen vier Wände. Was unsere Stadt weiterbringt, ist ein menschlicher Umgang mit Schwachen und Fremden, eine Politik mit Gewissen und Rückgrat.

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