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Plötzlich ist der freie Sitz im Bussnanger Gemeinderat beliebt

Im Herbst stand die Gemeinde Bussnang noch ohne Kandidaten für den freien Sitz im Gemeinderat da. Für den zweiten Wahlgang am 10. Februar sind es seit Dienstag sogar drei
Sabrina Bächi
Überraschungskandidat Marcel Gurtner aus Rothenhausen entschied sich knapp zwei Wochen vor der Wahl zur Kandidatur. (Bild: PD)

Überraschungskandidat Marcel Gurtner aus Rothenhausen entschied sich knapp zwei Wochen vor der Wahl zur Kandidatur. (Bild: PD)

Fast ein bisschen Verzweiflung lang in Ruedi Zbindens Stimme. Der Bussnanger Gemeindepräsident sah sich vergangenen Oktober mit einer nie zuvor da gewesenen Situation konfrontiert. Es schien eine Vakanz im Gemeinderat möglich.

Denn bis zum Ende der offiziellen Frist am 1. Oktober 2018 hatte sich kein einziger Kandidat für den frei werdenden Sitz beworben. Das obwohl Zbinden mit einem tollen Team und einer funktionierenden Infrastruktur werben konnte.

Keiner schaffte das absolute Mehr

Alwin Schmid aus Unteroppikon. (Bild: PD)

Alwin Schmid aus Unteroppikon. (Bild: PD)

Schliesslich klappte es doch noch und gleich zwei Männer stellten sich als Kandidaten vor: Alwin Schmid aus Unteroppikon und Roman Zingg aus Rothenhausen. Doch beiden reichte es beim ersten Wahlgang Ende November nicht für das absolute Mehr.

Roman Zingg aus Rothenhausen. (Bild: PD)

Roman Zingg aus Rothenhausen. (Bild: PD)

Schmid verpasste es mit 278 um nur 18 Stimmen. «Es ist für mich ein Teilerfolg», sagte der 60-Jährige damals. Roman Zingg musste sich mit 109 Stimmen begnügen. Gab sich jedoch kämpferisch und bestätigte die Teilnahme am zweiten Wahlgang: «Die Leute sollen eine Wahl haben.»

Überraschungskandidat meldet sich

Am Dienstag hat sich ein weiterer Kandidat gemeldet: Marcel Gurtner aus Rothenhausen will es wissen. Knapp zwei Wochen vor den Wahlen hat er seine Kandidatur bekannt gegeben. «Ich bin im Herbst wieder in die Gemeinde gezogen. Als ich dann die Stimmunterlagen in den Händen hielt, dachte ich: Warum nicht? Das würde mich reizen», sagt der 44-Jährige.

Er arbeitet als Verkaufsberater bei der Firma Bamix in Mettlen und ist in Weingarten aufgewachsen. «Ich bin stark in der Region verwurzelt und viele Leute kennen mich.» Er glaubt deshalb an seine Wahlchancen. Als Stärken sieht er seine langjährigen Erfahrungen als Selbstständiger und sein Alter. «Ich würde sicher mehrere Legislaturen anstreben und bringe doch etwas Lebenserfahrung mit», sagt er.

Politisch würde er sich in der bürgerlichen Ecke verorten. «Ich bin politisch sehr interessiert», sagt er – einer der Gründe, weshalb er sich so spontan entschloss, doch noch Kandidat zu werden.

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