Interview

Pianist Felix Trippel sagt zu seinem Auftritt in Weinfelden: «Kleine Bühnen sind intimer.»

Der Jazzclub8570 veranstaltet eine Konzertreihe im eiszueis in Weinfelden. Am Freitag startet die Reihe mit dem Konzert der Formation Spieltrieb um den in Märstetten aufgewachsenen Pianisten Felix Trippel.

Mario Testa
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Das Quintett Spieltrieb mit Martin Schenker, Timo Wild, Felix Trippel, Mario Ineichen und Nicola Gurtner.

Das Quintett Spieltrieb mit Martin Schenker, Timo Wild, Felix Trippel, Mario Ineichen und Nicola Gurtner.

(Bild: PD)

Welche Musik machen Sie mit dem Quintett Spieltrieb?

Felix Trippel: Es ist eine Art Kammermusik-Jazz. Eine Mischung aus Modern Jazz und Elementen aus anderen Stilrichtungen. Auch alte Techniken fliessen ein. Von der Besetzung her sind wir mit Saxofon, Gitarre, Klavier, Schlagzeug und E-Bass ein Jazz-Quintett.

Wie lange gibt es ihr Quintett schon?

«Spieltrieb» gibt es seit fünf Jahren. Es gab vereinzelte Wechsel unter den Musikern, aber der Name und der Stil ist geblieben.

Wie kam es zum Konzert für den Jazzclub8570?

Ich bin ja in der Gegend aufgewachsen und finde es sehr toll, wenn es im ländlichen Osten auch ein Kulturangebot gibt. Deshalb hab ich mich mal bei Organisator Dominik Anliker gemeldet und schnell hat es geklappt mit unserem Auftritt in Weinfelden. Ich selbst bin als Pianist und Klavierlehrer unterdessen in Winterthur gelandet.

Der Eventraum eiszueis ist nicht sehr gross. Mögen Sie kleine Bühnen?

Ich mag auch grosse Bühnen. Aber man muss klein anfangen um etwas grösseres aufzubauen. Kleine Bühnen haben sicher einen intimeren Charme, es ist gerade bei leiser Musik daher auch mehr möglich.

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