Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Romanshorn: Solaranlage wird wegen zu hoch gewachsener Pflanzen saniert

Weil das Unkraut überhand nahm, musste der Solarverein Romanshorn bei der Anlage auf dem Werkhof eine Sanierung in die Wege leiten.
Markus Bösch
Verbunden mit viel Arbeit und Kosten wurde die Fotovoltaik-Anlage optimiert. (Bild: Markus Bösch)

Verbunden mit viel Arbeit und Kosten wurde die Fotovoltaik-Anlage optimiert. (Bild: Markus Bösch)

Eigentlich hätte die Solaranlage wie gefordert funktioniert. Wäre da nur nicht der Unterbau respektive das daraus üppig spriessende Unkraut so hoch gewachsen, dass es das Sonnenlicht daran hinderte, auf die Kollektoren zu treffen. So musste der Solarverein Romanshorn an der diesjährigen Hauptversammlung wohl oder übel eine Sanierung der Anlage auf dem Werkhofdach der Stadt beschliessen. «In einem ersten Schritt geht es um den Rückbau der Module mitsamt der Aufständerung. Dann wird der vorhandene Untergrund durch Kies ersetzt und schliesslich die Anlage wieder aufgebaut», sagt der Präsident Guido Lang.

Offerten konnten angepasst werden

Es wurden Angebote für die Sanierung eingeholt. Unter anderem von der Frauenfelder Solarfirma alsol, welche die Anlage vor 5 Jahren gebaut hatte, und der einheimischen Bühler AG. Beide Firmen erhielten den Zuschlag, nachdem die erst sehr teuren Offerten nach unten angepasst werden konnten. Weil der Dachaufbau mit Gummimatten die Lebensdauer verlängert und auch sehr aufwendig ist, sind auch die Kosten ziemlich hoch. Die nicht ganz 100000 Franken werden vom Solarverein getragen.

Ende Mai begann dann der Rückbau. Koordiniert wurde dieser von der Bühler AG, die künftig auch für die Instandhaltung des Daches zuständig ist.

Die Firma alsol stellte den beiden Arbeitern des Solarvereins zwei Angestellte zur Seite. «Für den Abbau und den anschliessenden Wiederaufbau des Montagegestells benötigten wir sechs Tage», sagt Lang. Vor Wochenfrist wurde Kies auf das Dach ausgebracht. Heute werden die Module erstens befestigt und zweitens elektrisch miteinander verbunden. Künftig werde die 133 kW-Anlage wieder gegen 130000 kW-Stunden Solarstrom produzieren.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.