Arboner und Bischofszeller Pfadfinder hatten Kontakt mit Ausserirdischen

Die Pfadis aus Bischofszell/Waldkirch verbrachten ihr Sommerlager mit den Kollegen aus Arbon – und mit Aliens.

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Im Sommerlager der Pfadiabteilungen Bischofberg und Arbor Felix herrschte gute Stimmung.

Im Sommerlager der Pfadiabteilungen Bischofberg und Arbor Felix herrschte gute Stimmung.

Bild: PD

(red) In den ersten beiden Sommerferienwochen zog es die Pfader (11- bis 14-jährig) und die Pios (14- bis 17-jährig) der Pfadiabteilungen Arbor Felix aus Arbon sowie Bischofberg aus Bischofszell und Waldkirch ins st.gallische Mogelsberg. Direkt am Necker und nur 15 Gehminuten vom Dorf entfernt lag der Lagerplatz eingebettet in eine grüne, hügelige Graslandschaft. Schon von weitem warnten Schilder vor dem Zutritt in die «Area 51». Inmitten des Lagerplatzes thronte ein grosser Lagerbau, für den mit viel Aufwand innerhalb einer Woche 128 Meter Baumstämme, 75 Meter Dachlatten, 250 Quadratmeter Blachen und 200 Meter Seil verbaut wurden.

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In den zwei Lagerwochen standen eine Zweitageswanderung mit Übernachtung in einer Scheune, gemeinsame Liederabende am Lagerfeuer und zahlreiche sportliche und kreative Aktivitäten auf dem Programm. Daneben durfte auch die traditionelle Taufe nicht fehlen, an der elf Pfadis Namen wie Temari oder Pollux erhielten. Für das diesjährige Sommerlager hatte sich das Leitungsteam ausserdem einige ganz spezielle Programmpunkte einfallen lassen. So traten die Teilnehmer und die vier Leiterinnen und Leiter jeden Abend in Spielen gegeneinander an und kämpften um den Sommerlagersieg. «Es war jeweils ein optimaler Tagesabschluss. Alle freuten sich besonders darauf», erzählt Lagerleiterin Seline Kobler v/o Sakura.

Lagerleiterin Seline Kobler v/o Sakura.

Lagerleiterin Seline Kobler v/o Sakura.

Bild: PD

Neben spannenden Programmpunkten überzeugte das Lager auch durch eine thematische Einkleidung. Die Teilnehmer erhielten exklusiv Zutritt zur «Area 51». Dort machten sie sich auf die Suche nach ausserirdischen Lebensformen. Nach Kontakten mit Aliens und einer Begegnung mit dem Lauchmonster erfuhren sie, dass sie sich in einer gigantischen Kuppel befanden und Teil einer intergalaktischen Fernsehshow waren. Nach der gemeinsam mit den Aliens gestalteten Abschlussfernsehshow kehrten die Pfadfinder müde, aber äusserst zufrieden zurück nach Hause.

Lagerleiter Marc Büchel v/o Fidelio.

Lagerleiter Marc Büchel v/o Fidelio.

Bild: PD

Ob das Sommerlager stattfinden wird, war lange Zeit ungewiss. «Das Coronavirus erschwerte die Lagerplanung. Als wir dann endlich Gewissheit hatten, dass das Lager stattfinden kann, war ein guter, sehr produktiver Drive im Leitungsteam zu spüren», sagt Lagerleiter Marc Büchel v/o Fidelio. Trotz einigen Umstellungen aufgrund des Schutzkonzeptes waren auch die Teilnehmer begeistert: «Nachdem das Pfingstlager ausgefallen ist, hofften wir sehr, dass wir ins Sommerlager gehen können. Wir freuen uns riesig, dass es nun auch geklappt hat. Das Sommerlager war mega cool!», sagen die beiden Pfaderinnen Papagena und Abeya.

Papagena und Temari hat das Sommerlager gefallen.

Papagena und Temari hat das Sommerlager gefallen.

Bild: PD