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Ottenberger Wein, aromatisch wie ein Fruchtcocktail

An der Sauvignon Blanc Trophy des Weinmagazins Falstaff sichern sich die hiesigen Winzer die Ränge eins und zwei. Trotz der Anspruchsvollen Reben, haben beide ihr Anbaugebiet für diese Sorte vergrössert.
Mario Testa
Johannes Meier, Besitzer des Schlossguts Bachtobel, bei der Lese einer roten Weinsorte im Herbst. (Bild: Mario Testa)

Johannes Meier, Besitzer des Schlossguts Bachtobel, bei der Lese einer roten Weinsorte im Herbst. (Bild: Mario Testa)

Der Sauvignon Blanc ist ein fruchtiger, frischer und aromatischer Wein. Er wird bei den Schweizer Weintrinkern immer beliebter, wie das Weinmagazin Falstaff in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Die Anbaufläche für diese Rebsorte hat sich in der Schweiz innert zehn Jahren um über 50 Prozent erhöht.

Auch die Winzer vom Ottenberg setzen vermehrt auf diese Traubensorte – und das mit Erfolg. An der Sauvignon-Blanc-Trophy des Magazins belegen gleich zwei Weissweine aus Weinfelden die obersten Plätze. Mit 94 von 100 möglichen Punkten gewinnt der 2017er des Schlossguts Bachtobel. Einen Punkt dahinter folgt der 2018er des Weinguts Wolfer.

Das erste Gebiet im Thurgau

«Diese Bewertung ist eine sehr grosse Freude für uns», sagt Winzer Johannes Meier vom Schlossgut Bachtobel.

«Es wurden Sauvignon Blancs aus der ganzen Schweiz degustiert und wir haben die höchste Bewertung bekommen – und das für einen Wein für 24 Franken.»

Das Schlossgut Bachtobel war im Thurgau der erste Rebbaubetrieb, der überhaupt Sauvignon Blanc-Reben gepflanzt hat. «Mein Onkel Hans Ulrich Kesselring schätzte die Sorte und baute sie an, obwohl das damals gar nicht erlaubt war. Es war stark reglementiert und keine erlaubte Sorte», sagt Meier.

In der Zwischenzeit habe er die Anbaufläche weiter ausgebaut, auch wenn es eine sehr arbeitsintensive Rebe sei. «Sie ist sehr stark wüchsig, ist anfällig auf Pilzkrankheiten und Fäulnis. Aber die Weine kommen sehr gut an, es ist eine Aromasorte – beim Trinken schmeckt man einen ganzen Fruchtcocktail.»

Auf dem richtigen Weg

«Diese Bewertung ist eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit», sagt Winzer Martin Wolfer zur Falstaff-Bewertung. «Sie unterstreicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Zudem ist es natürlich gute Werbung für unsere Produkte.» Wolfer hat die Anbaufläche für Sauvignon Blanc in den vergangenen Jahren erweitert.

Winzer Martin Wolfer bei der Lese der Weintrauben. (Bild: Mario Testa)

Winzer Martin Wolfer bei der Lese der Weintrauben. (Bild: Mario Testa)

Erfolg hat er aber auch mit anderen Sorten. «Gerade haben wir am Grand Prix de Vins Suisse wieder drei Goldmedaillen für unsere Weine gewonnen.» All diese Auszeichnungen sorgen auch für Bekanntheit. «Auch am Montag in Vevey am Fête des Vignerons wurde ich auf die Auszeichnungen angesprochen.»

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