Organisatorinnen des Romanshorner Adventsbazars suchen Verstärkung

Sofern die Coronapandemie es zulässt, findet der jährliche Anlass auch heuer statt - allenfalls mit Auflagen.

Markus Bösch
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Organisieren den Adventsbazar: Regina Scheuner, Tanya Andermann, Martina Ströbele, Thea Fischer und Béatrice Bösch.

Organisieren den Adventsbazar: Regina Scheuner, Tanya Andermann, Martina Ströbele, Thea Fischer und Béatrice Bösch.

Markus Bösch

Am letzten Novembermittwoch herrscht im evangelischen Kirchgemeindehaus jeweils emsiges Treiben: Marktstand reiht sich im Saal an Marktstand und eifrig kaufen Besucher kreative Gegenstände sowie kulinarische Produkte. Daneben gibt es Mittagessen, Kaffee und Kuchen. Die Rede ist vom allseits beliebten Adventsbazar in der Hafenstadt.

16'000 bis 20'000 Franken Umsatz

«Der Umsatz bewegt sich zwischen 16'000 und 20'000 Franken. Mit dem Erlös unterstützen wir lokale, regionale und auch kleinere, ausländische Hilfswerke», sagt Thea Fischer. Mit ihrer Schwägerin Monika Fischer, Regina Scheuner, Béatrice Bösch und Martina Ströbele gehört sie zum Organisationsteam des Adventsbazars – zu den «kreativen Frauengruppen», wie sie sich heute nennen. Mit dabei sind Edith Lengacher, die das Küchenteam leitet und Margrit Guerra, zuständig für die Administration.

Ursprünglich waren es Frauenarbeitskreise, in denen im Rahmen der kirchlichen Altersarbeit gestrickt und Blech gehämmert wurde. Vor zwölf Jahren kamen Regina Scheuner und Béatrice Bösch dazu und dann auch der Kreativtreff der katholischen Frauengemeinschaft. «Heute sind wir ökumenisch unterwegs, eben als kreative Frauengruppen. Und der Grossanlass Ende November heisst jetzt Adventsbazar. Neu zu unserem Team gehört seit diesem Jahr Tanya Andermatt», sagt Martina Ströbele.

Für alle beteiligten Frauen zählt das gemeinsame Engagement, das etwas bewirkt: «Ich setze mich gern freiwillig ein, verbunden mit Kreativität. Miteinander – als Personen und als Kirchen – tätig zu sein, gefällt mir.» so Béatrice Bösch.

Ein Stand ist reserviert

Neben den Frauengruppen präsentieren an diesem Bazartag auch die Romanshorner Landfrauen, der SP Flohmarkt, die Strick-, Koch- und Backgruppen ihre Produkte. Und ein Stand ist reserviert für einen Gast wie zum Beispiel eine Schulklasse oder das Hilfswerk der Egnacherin Vreni Rutishauser. «Es sind sicher gegen Hundert Frauen und Männer, die letztlich in irgendeiner Form beteiligt sind», sagt Regina Scheuner. «Die Strickerinnen nehmen ihre Arbeit im Januar auf, die kreativen Frauengruppen nach den Sommerferien.»

Wenn die Coronakrise es zuliesse, würde man im angepassten Rahmen auch in diesem Spätherbst zum Verkauf ins Kirchgemeindehaus einladen. «Dannzumal mit dem Motto ‹Traumland›», sagt Scheuner. Was das gesamte Team umtreibt, ist die Überalterung: Darum sind Frauen gesucht, die ebenfalls kreativ unterwegs sind. Zum Beispiel für die Mithilfe bei den Bastelarbeiten oder mit Ideen für kreative und kulinarische Produkte.

Hinweis
Wer mitmachen will, kann sich unter regina.scheuner@gmail.com oder 071'463'64'30 melden.

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