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Oberthurgau macht sich in Bern für die BTS stark und sucht das Gespräch mit Parlamentariern

Für den Bund hat die Bodensee-Thurtal-Strasse (BTS) bis jetzt keine hohe Priorität. Die Region Oberthurgau will jetzt mit einer Interessengemeinschaft in Bern Druck aufsetzen, damit die schnelle Ost-West-Verbindung doch noch so bald als möglich gebaut wird.
Markus Schoch
Plakat der BTS-Befürworter: Die Regio Oberthurgau will nun auch die Bundesparlamentarier von der Wichtigkeit der Schnellstrasse für den Kanton überzeugen. (Bild: Donato Caspari)

Plakat der BTS-Befürworter: Die Regio Oberthurgau will nun auch die Bundesparlamentarier von der Wichtigkeit der Schnellstrasse für den Kanton überzeugen. (Bild: Donato Caspari)

Die Region Oberthurgau hat kein Verständnis für die Tändelei. 2012 hätten die Thurgauer dem Bau der BTS zugestimmt, schreibt die Organisation in einer Mitteilung. Das entsprechende Projekt liege Ende dieses Jahres genehmigungsfähig vor. Doch es geht nichts.

«Trotz Volksabstimmung und einer Eingabe der Region Oberthurgau über die Vernehmlassung wurde das ausführungsreife Projekt im ersten Entwurf nicht in die Nationalstrassenplanung STEP des Bundes aufgenommen», heisst es in der Mitteilung.

Lobbying im Nationalrat

Die Region will sich nicht damit abfinden, dass das Projekt auf die lange Bank geschoben wird. Sie hat eine Interessengemeinschaft gegründet und fordert «die sofortige Aufnahme und Umsetzung der BTS im Rahmen der STEP Nationalstrasse». Der Ball liegt aktuell beim Nationalrat beziehungsweise dessen Kommission Verkehr und Fernmeldewesen.

Die IG hat mit Vertretern dieser Kommission das Gespräch gesucht und in einem Schreiben mit fünf Anträgen nachgedoppelt. Regio-Präsident Stephan Tobler ist aufgrund der Rückmeldungen der Kommissionsmitglieder zuversichtlich, dass die BTS doch noch in die Nationalstrassen-Planung aufgenommen wird. «Es hat relativ gut getönt.» Bald weiss man Genaueres. Die Kommission berät das Geschäft demnächst.

Bon und Salvisberg gehören zu den Erstunterzeichnern

Zu den Erstunterzeichnern der Eingabe gehören die Stadtpräsidenten von Romanshorn und Amriswil, David H. Bon und Martin Salvisberg. Tobler zeichnet als Präsident der Region Oberthurgau und Gemeindepräsident von Egnach verantwortlich.

In den folgenden Monaten soll die BTS und ihre Bedeutung für den Thurgau verstärkt im Bewusstsein der nationalen Politik verankert werden, schreibt die IG. Diese steht weiteren Interessenten offen. Wer mitmachen will, kann sich bei der Geschäftsstelle der Region Oberthurgau melden.

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