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Obergericht weist Berufung des Legionärs ab

Thomas Wunderlin

Das Obergericht des Kantons Thurgau hat die Berufung eines 27-jährigen ehemaligen Fremdenlegionärs abgewiesen. Zur Zeit macht er eine Lehre als Betreuer in einer Kindertagesstätte. Diese wird er möglicherweise nicht weiterführen können. Denn das Thurgauer Obergericht bestätigt in seinem am Donnerstag veröffentlichten Urteil die Freiheitsstrafe von 38 Monaten, zu der das Bezirksgericht den Schweizer wegen Drogenhandels und Einbruchs und weiterer Delikte verurteilte.

Ein schlechter Scherz?

In der Verhandlung vom 9. April war vor allem umstritten, wie ernsthaft sich der Rückkehrer aus der Fremdenlegion Ende 2012 darum bemüht hatte, eine Tranche von 200 Gramm Kokain zu kaufen. Nach seiner Darstellung hatte er sich nur aus Spass darum bemüht. Das Obergericht sieht darin eine Schutzbehauptung: «So spricht der Detaillierungsgrad der Erklärungen gegen einen schlechten Scherz.»

Umstritten war auch der Reinheitsgrad des Kokains. Laut Obergericht ist bereits die Vorinstanz von schlechter Qualität ausgegangen. Dies obwohl ein SMS-Zitat des Anbieters auf eine hohe Qualität hinweist: «ish krass chasch streke».

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