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Bottighofer Stimmbürger brauchen nun Klarheit

Die Frage nach dem Pensum des künftigen Gemeindepräsidenten von Bottighofen bleibt nach dem ersten Wahlgang offen. Der Gemeinderat plant, an der Versammlung nächste Woche einen Entscheid zu kommunizieren.
Nicole D’Orazio
Das Gemeindehaus von Bottighofen. (Bild: Andrea Stalder)

Das Gemeindehaus von Bottighofen. (Bild: Andrea Stalder)

Was ist nun mit dem Pensum? Diese Fragen stellen sich wahrscheinlich viele Bottighofer Stimmbürger. Im ersten Wahlgang für das Gemeindepräsidium am letzten Sonntag hat Beat Müller am meisten Stimmen erhalten. Er hat seine Kandidatur jedoch von Beginn weg von einem Pensum von 70 bis 80 Prozent abhängig gemacht. In der Ausschreibung hat die Behörde für das Amt hingegen ein Pensum von 40 bis 60 Prozent festgesetzt, weil man die Verwaltung umstrukturieren will. Die Findungskommission präsentierte daraufhin drei Kandidaten (unsere Zeitung berichtete).

Er wolle einfach nur so viel arbeiten wie der aktuelle Gemeindepräsident Urs Siegfried, meint Müller. Aus wirtschaftlichen Gründen.

Beat Müller. (Bild: Reto Martin)

Beat Müller. (Bild: Reto Martin)

«Ich gehe davon aus, dass der Gemeinderat eine Lösung sucht, die passen würde, sollte ich gewählt werden.»

Auch im geplanten Budget 2019, über das an der Gemeindeversammlung am 4. Dezember abgestimmt wird, sei seiner Meinung nach genügend Freiraum für ein Pensum von 70 bis 80 Prozent vorhanden. «Ich spüre immer wieder, dass den Bürgern eine Präsenz des Gemeindepräsidenten und die Nähe zum Volk wichtig sind.» Müller, selber Mitglied des Gemeinderates, sagt, dass man in der Exekutive das Thema vor dem ersten Wahlgang extra nicht besprochen habe. Nun werde man das aber müssen.

Thema an der nächsten Sitzung besprechen

Das findet auch Urs Siegfried, der auf Ende der Legislatur als Gemeindepräsident zurücktritt.

Urs Siegfried. (Bild: Nana do Carmo)

Urs Siegfried. (Bild: Nana do Carmo)

«Es ist schon klar, dass die Stimmbürger nun eine Aussage der Exekutive erwarten»,

sagt er. «Der Gemeinderat wird schliesslich über das Pensum des Präsidenten entscheiden.» Seiner Meinung nach habe sich am Entscheid, ein Teilzeitpensum von 50 Prozent festzusetzen, nichts geändert. Es werde wahrscheinlich dabei bleiben. «Wir werden das Thema nun an der nächsten Gemeinderatssitzung besprechen. Wenn möglich, möchten wir die Bürger an der Versammlung nächste Woche darüber informieren.» Sonst würde sich Unsicherheit breit machen.

Zu seinem eigenen Pensum sagt Siegfried folgendes: «Ich habe mit 70 Prozent angefangen. Wir hatten damals einige grosse Projekte vor uns.» In dieser Zeit hätten sich Überstunden und Ferien angehäuft, welche er nun schrittweise seit längerem abbaut. «Ich habe deswegen lange 60 Prozent gearbeitet und bin derzeit bei 50 Prozent. Das geht genau auf bis zum Rücktritt.» Das Präsidium sei problemlos mit 50 Prozent zu bewältigen, betont er. Es brauche hingegen in der Verwaltung mehr Angestellte.

Christina Bührer-Keller, Vize-Gemeindepräsidentin, sieht die ganze Problematik gleich wie Siegfried: «Ich hoffe, wir können das Thema klären. Aus meiner Sicht gibt es aber keinen Spielraum für ein höheres Pensum als vor der Wahl festgesetzt.»

Aus dem Wahlkampf will sich Siegfried raus halten

Urs Siegfried hat im ersten Wahlgang am Sonntag 72 Stimmen erhalten. «Ich würde das Amt allerdings nur im äussersten Notfall weiterführen», sagt er. Aus dem Wahlkampf will er sich deswegen raushalten.

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