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Nicht alle Kreuzlinger Behördenmitglieder und Wirtschaftsvertreter gehen in die Ferien

Fake News, der Alltag eines Parlamentariers in Bern und die Urlaubsplanung waren Themen am Behördenapéro des Arbeitgeberverbandes Kreuzlingen auf dem Lilienberg in Ermatingen.
Nicole D'Orazio
Behördenmitglieder und Vertreter der regionalen Wirtschaft hören im Lilienberg Nationalrat Hansjörg Brunner zu. (Bild: Andrea Stalder)

Behördenmitglieder und Vertreter der regionalen Wirtschaft hören im Lilienberg Nationalrat Hansjörg Brunner zu. (Bild: Andrea Stalder)

«Ein Video kann heute mit technisch einfachen Mitteln verfälscht werden», sagt Jürg Kocherhans, Präsident des Arbeitgeberverbandes (AGV) Kreuzlingen und Umgebung, am Donnerstagabend vor Vertreten der Behörden und regionalen Wirtschaftsvertretern im Lilienberg. Er warnt vor solchen Deepfakes und falscher Meinungsbildung. «Fake News werden immer mehr gewerbemässig verbreitet. Das bereitet mir ein ungutes Gefühl.» Er ruft dazu auf, der Wahrheit treu zu bleiben. Kocherhans kündigt zudem seinen Rücktritt als AGV-Präsident an.

Hansjörg Brunner, Nationalrat und Unternehmer, schildert den Anwesenden einen Tag im Bundeshaus. «Ich bin um acht Uhr im Nationalratssaal, wenn zehn bis zwanzig Prozent aller Kollegen anwesend sind», erzählt er. Als Neuling fühle er sich zudem in der Pflicht, möglichst viele Einladungen wahrzunehmen. «Ich musste einiges lernen, und mich daran gewöhnen, unter Dauerberieselung zu stehen. Man ist nie alleine.»

Den gesellschaftlichen Teil unter den Parlamentariern findet er auch wichtig. Deswegen gehört er dem Zigarrenklub an, obwohl er Nichtraucher sei, und er ist der Tennisgruppe beigetreten.

Holidaycheck setzt auf einen guten Kundenservice

Als zweiter Referent gibt Pascal Dué einen Einblick in den Kundenservice von Holidaycheck, den er leitet. «Neben der Möglichkeit der Hotelbewertungen fungieren wir auch als Reisebüro», sagt er. «Wir haben einen grossen Kundenservice.» Im letzten Jahr hat man 270'000 Personen beraten. «Da zu sein, und zwar dann, wann die Leute Zeit haben, ist sehr wichtig. Ferien sind ein Highlight.» Dazu gehöre viel Planung und ein grosser Anforderungskatalog. «Urlaub ist ein emotionales Produkt», sagt Dué.

Can Marcel Izgi, David Monney und Paul Keller. (Bild: Andrea Stalder)

Can Marcel Izgi, David Monney und Paul Keller. (Bild: Andrea Stalder)

Unsere Zeitung wollte beim Apéro von Anwesenden wissen, wie sie ihre Ferien planen und ob sie bereits gebucht haben. «Meine Skiferien habe ich per E-Mail an die Pension gebucht», erzählt David Monney, Leiter der Migros Bank in Kreuzlingen. Über Silvester sei er nach Amsterdam geflogen. «Ich schaute online und ein paar Stunden später sass ich im Flugzeug. Ich bin gerne spontan.»

Bei Can Marcel Izgi, Leiter Unternehmer Desk Ostschweiz der Credit Suisse, bucht seine Frau die Ferien. «Ich habe nicht viel zu sagen», sagt er und lacht. «Wir gehen gerne in die Türkei. In den Heuferien nach Antalya.» Anders Paul Keller, Vize-Gemeindepräsident von Gottlieben: «Ich bin früher geschäftlich so viel gereist, dass ich es heute Zuhause geniesse», erzählt er. «Unsere Region ist so schön, da muss man nicht weg.»

Oliver Dürr, Cécile Mandefield und Thomas Gerwig. (Bild: Andrea Stalder)

Oliver Dürr, Cécile Mandefield und Thomas Gerwig. (Bild: Andrea Stalder)

Thomas Gerwig, Gemeinderat von Tägerwilen und Leiter der Raiffeisenbank-Geschäftsstelle Kreuzlingen, zieht es im Frühling mit der Familie nach Mallorca. «Wir diskutieren, wo es hingehen soll und suchen im Internet nach Angeboten», sagt er. Cécile Mandefield, Geschäftsführerin der Regena AG, fährt nach Bayern in die Skiferien. «Auf Empfehlung», wie sie sagt.

Oliver Dürr, Chef der Mowag, hat noch keine Ferien gebucht. «Ich bin kein Ferienmensch. Mit der Familie geht es aber nach Italien, doch ich bin lieber zu Hause.» Wenn er in Kreuzlingen arbeitet, dann lebt er im Hotel, da sein Wohnsitz am Walensee sei.

Christina Pagnoncini, Dorena Raggenbass und Christina Bührer. (Bild: Andrea Stalder)

Christina Pagnoncini, Dorena Raggenbass und Christina Bührer. (Bild: Andrea Stalder)

Nicht nur online, einige gehen ins Reisebüro

Christina Bührer, Gemeinderätin von Bottighofen, hat für dieses Jahr noch nichts gebucht. «Wenn, dann mache ich das über Holidaycheck», meint sie. Dorena Raggenbass, Kreuzlinger Stadträtin, hat drei Reisen geplant: Nach Cisternino mit dem Stadtrat, mit Freundinnen nach Marrakesch und nach Kanada, um Verwandte zu besuchen. «Ich lasse gerne für mich buchen.» Auch Christina Pagnoncini, Gemeindeschreiberin von Güttingen und Kantonsrätin, bucht gerne über Holidaycheck. «Als Nächstes geht es nach Venedig oder Istanbul», verrät sie.

Nationalrat Hansjörg Brunner, Marianne Raschle und Walter Burgermeister. (Bild: Andrea Stalder)

Nationalrat Hansjörg Brunner, Marianne Raschle und Walter Burgermeister. (Bild: Andrea Stalder)

Walter Burgermeister von der Immoleague hat noch nichts geplant. «Ich gehe dann ins Reisebüro und lasse mich beraten», sagt er. Nationalrat Hansjörg Brunner reist mit seiner Frau in die Provence. Er müsse sein Französisch aufbessern, sagt er. «Meine Frau plant die Ferien.» Kantonsrätin Marianne Raschle hat noch keine Pläne. «An der Destination muss es warm sein.» Sie lässt sich gerne im Reisebüro beraten.

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