Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Interview

Neues von der Thurgauer Popsängerin: Wegkreuzer heisst ihr drittes Album

Am Freitag feiert Nathalie Weider CD-Taufe. Die Scherzingerin hat keine Plattenfirma im Rücken und finanzierte sich deshalb die Veröffentlichung durch Crowd-Funding.
Viviane Vogel
Mit «Wegkreuzer» veröffentlicht Nathalie Weider (40) schon ihr drittes Album. (Bild: PD)

Mit «Wegkreuzer» veröffentlicht Nathalie Weider (40) schon ihr drittes Album. (Bild: PD)

Frau Weider, was machen Sie, kurz bevor Sie auf die Bühne springen?

Ich versuche, Ruhe zu bewahren. Meist befällt mich aber die Panik und ich fange an, alle Texte zu repetieren.

Nun mussten Sie ganz viele neue Texte schreiben und lernen für «Wegkreuzer», Ihr drittes Album. Haben sich schon Routinen eingeschlichen?

Ja, es schleichen sich schon Gewohnheiten ein, sowohl bei Auftritten, als auch beim Lieder schreiben. Bei Konzerten versuche ich, immer früh schon am Konzertort anzukommen. Ausserdem habe ich eine Glitzerflasche als Talisman, woraus ich Tee trinke.

Keine Routine war die Crowd-Funding Aktion. Damit haben Sie die Veröffentlichung der neuen Platte finanziert. Wie ging das?

Das verlief reibungslos. Es war zwar ein grosser Aufwand, aber die beiden benötigten Beträge waren relativ schnell erreicht. Innert eineinhalb Monaten war die Aktion schon wieder fertig.

Etwas länger dauerte Ihre Suche nach einem Produzenten. Wie haben Sie die gefunden?

Ich habe ungefähr ein Jahr lang gesucht, indem ich mir verschiedenste Produktionen angehört habe. Dabei habe ich mich nicht auf den Sänger fokussiert, sondern darauf, wie die Musik produziert ist. Ich rief da an, wo es mir gefiel und schickte eine Hörprobe von mir mit. So kam ich zu dem Team aus Berlin. Die anderen Produzenten lernte ich kennen, weil da ein Freund aus Kindertagen dabei ist, der nun mit dem Mundartsänger Baschi zusammenarbeitet. Ihn habe ich auch angerufen, woraus unterdessen sieben Lieder in Zusammenarbeit mit ihm und Baschi entstanden sind.

Während dieser Produzenten-Suche mussten Sie auch noch arbeiten. Was machen Sie denn beruflich?

Ich arbeite 80 Prozent als Redaktorin im Gesundheitswesen. Dieser Beruf ist perfekt für meine Situation. Mein Arbeitgeber ist sehr flexibel und ich auch. Sonst wäre es gar nicht möglich, nebenher so viel im musikalischen Bereich zu machen.

Und wenn Sie gerade nicht arbeiten, welche Musik hören Sie privat so?

Querbeet. Am liebsten höre ich CDs, die ziehe ich den Streaming-Diensten immer noch vor. Es sind vor allem deutsche Musiker, die mich inspirieren, aber ich habe einen riesigen Schrank zu Hause, in dem man von Elvis Presley bis Beethoven alle Arten Musik findet.

Können Sie noch unerkannt auf die Strasse?

Meine Fans leben vor allem in Norddeutschland. Es ist mir aber auch schon in der Schweiz passiert, dass ich im Coop auf mein neues Video angesprochen wurde. Grundsätzlich läuft das heute alles digital in den sozialen Netzwerken ab.

Stellen Sie sich vor, Sie sind 80 Jahre alt und schauen auf Ihr Leben zurück. Was wollen Sie sehen?

Ich will ganz viele Konzerte gespielt und ganz viele kreative Momente im Tonstudio erlebt haben. Schön wäre natürlich, von der Musik leben zu können.

Die CD Taufe von Nathalie Weider ist am Freitag, 22. Juni, in Aadorf im Restaurant Heidelberg. Der Eintritt inklusive Drei-Gang-Menu kostet 60 Franken. Reservationen laufen über das Restaurant. info@heidelberg-aadorf.ch / 052 368 40 40

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.