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Neuer Theaterverein studiert in Sulgen das erste Stück ein

Im März gegründet, führt die Theatergruppe AachThurLand im November bereits das erste Stück auf. Acht Frauen und zwei Männer bringen die Komödie «d’ Senioreklappe» auf die Bühne des Auholzsaals.
Georg Stelzner
Szene aus einer Probe im Sulger Auholzsaal. (Bild: Georg Stelzner)

Szene aus einer Probe im Sulger Auholzsaal. (Bild: Georg Stelzner)

Die Hände auf die Schulter eines anderen Ensemblemitglieds legend, schreiten die Darsteller im Gänsemarsch über die Bretter, von denen man sagt, sie würden für Schauspieler die Welt bedeuten. Dann klopfen sie sich gegenseitig auf Rücken und Beine, um abschliessend zu deklamieren, was sie in Kürze tun und sagen werden. Regisseur Ramon Sprenger lässt jede Probe so beginnen.

Es ist eine Art des Aufwärmens, eine unorthodoxe Methode, das Lampenfieber zu bändigen, sich die nötige Lockerheit anzueignen und gleichzeitig die Konzentration zu steigern. Die aktiven Mitglieder der Theatergruppe haben diese Übung mittlerweile verinnerlicht. Es sind auch nur noch wenige Wochen bis zur Premiere.

Alle Vereinsmitglieder haben eine Aufgabe

Der von Lilo Städeli präsidierte Verein zählt heute rund 20 Mitglieder. Die Hälfte hat eine Rolle im Stück «d’ Senioreklappe», das am 16. und 17. November im Auholzsaal aufgeführt wird; Beginn jeweils um 20 Uhr. Es handelt sich um ein Lustspiel in zwei Akten.

Zum Gelingen der Aufführung tragen alle Vereinsmitglieder bei, werden doch auch Leute für die Technik, Festwirtschaft, Administration und Kasse gebraucht. Eine wichtige Aufgabe haben bei diesem Theaterprojekt auch die beiden Souffleusen.

Regisseur arbeitet mit Laienschauspielern

Regisseur arbeitet mit Laienschauspielern Der Inhalt der Komödie lässt einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln des Publikums erwarten. Die Story: Marc will es auf seine alten Tage hin noch einmal wissen und erbeutet bei einem Banküberfall 500000 Franken; dummerweise macht ihm auf der Flucht die Arthrose dermassen zu schaffen, dass er sich gezwungen sieht, in der Altersresidenz «Fründehuus» Unterschlupf zu suchen, wo er jedoch bald feststellen muss, dass diese Einrichtung noch viel schlimmer zu ertragen ist als die Arthrose.

«Die grösste Herausforderung besteht für mich darin, Laienschauspielern zu zeigen, wie sie ihre Rolle authentisch verkörpern können», erklärt Sprenger. Die Texte müssten noch besser sitzen, stellt der Regisseur fest. Er ist aber zuversichtlich, dass dies bis zu den Aufführungen zu schaffen ist.

Publikumsinteresse ist schwer abzuschätzen

Dass es nur zwei sein werden, erklärt Lilo Städeli so: «Da es unsere erste Produktion ist, wissen wir nicht, wie gross das Interesse sein wird. Deshalb begnügen wir uns diesmal mit zwei Vorstellungen.» Worte des Dankes findet die Präsidentin für Thomas Bichsel, ihren Amtskollegen vom Theaterverein Eisbrecher: «Er hat uns uneigennützig geholfen.»

Ticketverkauf

Im Internet unter www.theater-aachthurland.ch oder an der Abendkasse.

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