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Neuer Rasen für Tägerwiler Fussballer

Die Sanierung der Sportanlage Tägermoos steht auf der Traktandenliste der kommenden Gemeindeversammlung. Sie kostet 1,7 Millionen Franken.
Kurt Peter
Die Tägerwiler Fussballer hoffen, bald auf sanierten Plätzen spielen zu dürfen. Im Bild das Grümpelturnier im Juni 2017. (Bild: Andrea Stalder)

Die Tägerwiler Fussballer hoffen, bald auf sanierten Plätzen spielen zu dürfen. Im Bild das Grümpelturnier im Juni 2017. (Bild: Andrea Stalder)

«Die Sanierung der Sportanlage wird sicher zu Diskussionen führen», warf der Tägerwiler Gemeindepräsident Markus Thalmann bei der Vorinformation der Parteien einen Blick auf die Gemeindeversammlung vom 28. Mai. Das ursprüngliche Projekt mit Kunstrasen für 2,3 Millionen Franken sei nicht mehr weiterverfolgt worden.

«Der Widerstand und die Kritik waren gross. Das Genick gebrochen hat dem Projekt endgültig das Nein der Kreuzlinger Stimmberechtigten zum Kunstrasenplatz Döbeli», meinte Thalmann. «Die Chance auf Schiffbruch war intakt». Nun legt der Gemeinderat eine Version vor, die einen Winternaturrasen vorsieht.

Fast die Hälfte des Jahres sind die Plätze gesperrt

Die Sanierung des Fussballplatzes sei dringend, führte Thalmann weiter aus. Der FC Tägerwilen trainiert 200 Kinder und Jugendliche und hat 17 Mannschaften.

«Die Mängel im Bodenaufbau zeigen sich deutlich, bei höheren Niederschlagsmengen wird die Rasentragschicht schnell durchnässt und unspielbar.»

Das habe dazu geführt, dass die Plätze in den vergangenen Jahren während 45 Prozent des Jahres gesperrt werden mussten.

Die Analyse eines Fachmanns habe nun aufgezeigt, dass eine Winternaturrasenanlage die beste Lösung sei. Der Gemeinderat beantragt an der Versammlung deshalb einen Kredit von 1,7 Millionen Franken für die Sanierung der beiden Spielfelder und der drei Trainingsplätze. Die bestehende Drainage- sowie die bestehende Bewässerungsanlage könnten weiterhin benutzt werden. Der neue Rasen ermögliche eine intensive Sportnutzung auch im Winter.

Bei der Beleuchtung verzichtet der Gemeinderat auf LED. «Das Gewicht und die Windangriffsflächen verändern sich, die nötige Fundamentverstärkung der Masten würde 260'000 Franken kosten», begründet Thalmann die Entscheidung.

Mehr Einwohner, höhere Steuereinnahmen

«Tägerwilen schliesst sich einer Reihe vieler Gemeinden an und weist einen Gewinn in der Rechnung 2018 aus», erklärte der zuständige Gemeinderat Thomas Gerwig. Der Überschuss betrage 494'000 Franken, budgetiert gewesen sei ein Verlust von 360'000 Franken. Der Hauptgrund für den positiven Abschluss sah Gerwig im Bevölkerungswachstum mit entsprechend mehr Steuereinnahmen.

Dazu kommt der Verkauf von zwei Parzellen im Rosengarten für 257'000 Franken und «einem durchs Band geringeren Nettoaufwand». Einzig die Position «Gesundheit» sei in den Bereichen Spitex und Langzeitpflege über dem Budget.

An der Gemeindeversammlung wird auch über einen Antrag zur Überführung der Parzelle 356 von 21118 Quadratmetern Landwirtschaftsland vom Landkaufkreditkonto ins Finanzvermögen abgestimmt. Der Kaufvertrag sei 2012 abgeschlossen worden, erklärte Markus Thalmann. Ein Einzonungsmoratorium sei erst im Juli 2018 aufgehoben worden.

«Mit dem neuen Raumplanungsgesetz und dem kantonalen Richtplan ist es nicht mehr möglich, Land auf Vorrat einzuzonen.»

Der Kanton sei jedoch bereit gewesen, für den Kauf der Parzelle eine Ausnahmebewilligung zu erteilen. «Somit hat die Gemeinde die Hand auf dem Land, wenn in Zukunft eingezont werden muss», sagte der Gemeindepräsident.

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