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Neue Leiterin im Kreuzlinger Kult-X

Christine Forster löst im Kulturzentrum Simon Hungerbühler ab. Nach dem ersten Pilotjahr geht es nun darum, das Projekt zur Abstimmungsreife zu entwickeln.
Martina Eggenberger Lenz
Christine Forster und Simon Hungerbühler engagieren sich seit Beginn für das Kreuzlinger Kult-X. (Bild: Reto Martin)

Christine Forster und Simon Hungerbühler engagieren sich seit Beginn für das Kreuzlinger Kult-X. (Bild: Reto Martin)

Vor einem Jahr konnte das Kult-X im Schiesser-Areal den Betrieb aufnehmen. Simon Hungerbühler hat damals den Pilotbetrieb vorbereitet und umgesetzt. Insgesamt 70000 Franken hatte er für das Projekt zur Verfügung, wobei der Löwenanteil davon, nämlich 50000 Franken, für die interne Verrechnung der Miete drauf ging.

Nun zieht sich Hungerbühler aus der operativen Leitung zurück. «Ich hätte das Projekt gerne weiter betreut. Nur habe ich leider zu wenig Kapazitäten», sagt der Kulturvermittler und dreifache Vater. Unter seiner Ägide fanden 2018 fast 60 Veranstaltungen im Kult-X statt. Mehr als 2500 Besucher hat er dabei gezählt und bereits ein Stammpublikum aufgebaut.

Die lokalen Anbieter nutzen den Veranstaltungsort

Mehrere lokale Anbieter waren im Kult-X präsent: das Theater Konstanz, das Theater an der Grenze, das Z88, das Kultling, KIK und die Musikschule. Auch eine neue Organisation hat das Pilotprojekt hervorgebracht, das Filmforum Kreuzlingen und Konstanz KuK.

«Für mich ist das alles ein schöner Erfolg»,

bilanziert Hungerbühler. An diesen will Christine Forster anknüpfen. Die Musikpädagogin war bereits Teil der Kult-X-Arbeitsgruppe und sie hat 2012 mit ihrem «Kultur im Shop»-Projekt Pionierarbeit für ein späteres Kulturzentrum im Schiesserareal geleistet. Sie engagiert sich weiter, «weil jetzt der Zeitpunkt da ist, vorwärts zu machen». Der politische Wille zur Umsetzung des Kulturzentrums sei spürbar, sagt sie.

Christine Forster betont, dass ihr Fokus im zweiten Betriebsjahr auf der Entwicklung liegen werde, mit dem Ziel, später einen professionellen Betrieb zu ermöglichen. Am laufenden Programm werde sich 2019 nicht viel ändern, «das funktioniert und kommt gut an.» Der Betrag der Stadt an die Infrastruktur und Betriebskosten wurde im Budget 2019 um 20000 Franken erhöht.

Vorarbeit für die politische Diskussion

Stadträtin Dorena Raggenbass macht deutlich, dass es im zweiten Betriebsjahr einerseits darum gehe, ein Betriebskonzept zu erarbeiten. Weiter müsse das Raumkonzept entwickelt werden. Es geht darum, Fragen zum Ausbau zu klären, die Machbarkeit zu definieren – und natürlich um die Kosten. Geplant sei, dass die nötigen Unterlagen im Laufe des Jahres vorliegen, damit der Stadtrat und später auch der Gemeinderat das Kulturzentrum im Schiesserareal diskutieren können. Auf jeden Fall soll das Z88 im Jahr 2020 definitiv ins Schiesser-Areal zügeln. Bekanntlich muss das alte Lokal dem Bad-Neubau weichen. Auch aus der Sicht der Stadträtin ist das Kult-X auf einem sehr guten Weg: «Es geht in die erwartete Richtung.»

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