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Neubau der Alterswohnungen kostet gegen 28 Millionen Franken

Die Bauarbeiten am Haus A West laufen noch, schon plant die Genossenschaft Alterszentrum Kreuzlingen die nächste Etappe. Die Generalversammlung bewilligte einen Projektierungskredit für den Neubau der Alterssiedlung.
Kurt Peter
Blick auf die Alterssiedlung des Alterszentrums Kreuzlingen. Diese ist die letzte Etappe in der Modernisierung. (Bild Donato Caspari)

Blick auf die Alterssiedlung des Alterszentrums Kreuzlingen. Diese ist die letzte Etappe in der Modernisierung. (Bild Donato Caspari)

Zur 50. Generalversammlung der Genossenschaft Alterszentrum Kreuzlingen (AZK) konnte Präsident Urs Haubensak am Dienstagabend 71 Stimmberechtigte im evangelischen Kirchgemeindehaus begrüssen. «Das Jubiläum haben wir nicht vergessen, aber wir sind noch nicht soweit, die Bauphase ist im Gange», sagte er der Versammlung. Der Festakt werde voraussichtlich mit der Einweihung des Hauses A West im Herbst stattfinden. In der Ergänzung zum Jahresbericht betonte Urs Haubensak, dass der Vorstand «grossen Wert darauf legt, dass eine gute Fehlerkultur herrscht». Fehler liessen sich nicht vermeiden und seien zutiefst menschlich, erklärte Haubensak weiter. Entscheidend sei, wie man damit umgehe. «Es geht nicht um Abmahnung sondern darum, Konsequenzen zu ziehen und darauf zu achten, dass sie nicht mehr passieren».

Die Realisierung des zweiten AZK-Standortes in Bottighofen sei eine grosse Herausforderung gewesen. Damit sei das Angebot auf 234 Pflegeplätze angewachsen. «Stark beschäftigt uns derzeit der bevorstehende Umzug in die neuen Zimmer in Kreuzlingen und natürlich, dass die baulichen Massnahmen einen ständigen Wandel des Betriebs erfordern».

Höhere Pflegetaxen bringen einen Gewinn

Vorstandsmitglied Christina Bührer erläuterte anschliessend die Rechnung 2017. Budgetiert sei ein Verlust von 387'000 Franken gewesen, das Resultat sei mit einem Gewinn von 36'377 Franken jedoch deutlich besser. «Das liegt vor allem an den höheren Pflegetaxen, die sehr schwer zu budgetieren sind», meinte sie. Das Budget 2018 sieht an beiden Standorten ein Defizit vor. In Kreuzlingen seien es 621'000 Franken vor der Defizitgarantie. Diese betrage 583'400 Franken, so dass ein Verlust von 37600 Franken erwartet werde. «In Bottighofen erwarten wir einen Verlust von 245'000 Franken, der von der Gemeinde zu 100 Prozent gedeckt wird».

Urs Haubensak gab nach der Genehmigung von Rechnung und Budget bekannt, dass die Baumassnahmen im Haus B wahrscheinlich günstiger abgerechnet werden könnten als im Kredit vorgesehen. «21,8 Millionen Franken betrug die Kreditsumme, 20,3 Millionen sind bisher abgerechnet», gab er bekannt. Auch die Kosten beim Umbau des Hauses A seien im Rahmen. Die Küche sei bereits im Januar übergeben worden, im Juli folgten Zimmer und Café, im September der Mehrzwecksaal und «im Oktober findet die feierliche Eröffnung statt».

Alterssiedlung: Neubau ist die beste Variante

Die Baukommission habe 2016 den Auftrag bekommen, als letzte Bauetappe einen Ersatz für die bestehende Alterssiedlung zu erarbeiten. «Da die kantonale Denkmalpflege von einer erhaltenswerten Substanz sprach, wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt», erklärte Urs Haubensak. Mit einem klaren Resultat: Abbruch und Neubau seien die beste Variante, alles andere rechne sich nicht. Der Generalversammlung lag ein Kreditantrag über 400'000 Franken für die Projektierung vor. «Vor allem geht es uns um einen präzisen Kostenvoranschlag, da wir etwa 28 Millionen Franken investieren müssen», erklärte der Präsident. Eine endgültige Entscheidung über den Bau werde wohl an einer ausserordentlichen Generalversammlung entscheiden. Bei zwei Enthaltungen wurde dem Projektierungskredit deutlich zugestimmt.

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