Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Kommentar

Nach der Wahl wird im Kreuzlinger Parlament noch mehr gestritten

Der Sieg der Freien Listen und Grünen bei den Gemeinderatswahlen in Kreuzlingen verändert die Machtverhältnisse. Die Polarisierung wird zunehmen, schreibt TZ-Redaktor Urs Brüschweiler in seinem Kommentar.
Urs Brüschweiler
Urs BrüschweilerTZ-Redaktor Kreuzlingen(Bild: Ralph Ribi)

Urs Brüschweiler
TZ-Redaktor Kreuzlingen
(Bild: Ralph Ribi)

Die Freie Liste, verstärkt mit den Grünen, verdoppelt ihre Sitzanzahl. Die Fraktion ist jetzt auf Augenhöhe mit FDP und SVP. Der nationale Trend überträgt sich voll auf Kreuzlingen.

Das Wahlresultat übertrifft wohl die kühnsten Träume von Daniel Moos und Jost Rüegg. Ihr engagiertes und pointiertes Politisieren hat sich bezahlt gemacht. Dass sie im bürgerlichen Lager anecken, muss sie heute nicht kümmern. Ex-Stadtrat Guido Leutenegger hat ein unerwartet fulminantes Comeback hingelegt. Und Schul- und Kirchenbehörden-Kritiker Xaver Dahinden wird nun auch im Stadtparlament mitreden. Das macht den Erfolg der Freien Liste komplett.

Die Verluste gehen nicht wie von der SP befürchtet auf ihr Konto, sondern auf jenes der Bürgerlichen. Die Machtverhältnisse im neuen Parlament haben sich damit verschoben. Linke Mehrheiten sind künftig einfacher möglich. Dafür müssen SP und Freie Liste aber einen gemeinsamen Weg finden, was eine knifflige Aufgabe ist, bei all den Alphatieren. Eines ist hingegen sicher: Die Polarisierung nimmt zu. Gestritten wird künftig sicher mehr.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.