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Interview

Nach der Hanf-Zigi kommt die Minz-Zigi

Von der Steinacher Zigaretten-Marke «Heimat» gibt es ein neues Produkt. Roger Koch, Geschäftsführer der Firma Koch & Gsell, erklärt im Interview, dass die neue Öko-Zigarette ohne Chemie auskommt.
Dinah Hauser
Roger Koch ist der Gründer und Geschäftsführer von «Koch & Gsell». (Bild: PD)

Roger Koch ist der Gründer und Geschäftsführer von «Koch & Gsell». (Bild: PD)

Roger Koch, Sie lancieren neu die Minz-Zigarette der Marke «Heimat». Was ist so besonders an ihr?

Wir verwenden nur Schweizer Zutaten. Die biologisch angebaute Minze stammt aus Poschiavo in Graubünden. Es ist die selbe Minze, wie sie auch in Ricola-Bonbons verwendet wird. Zudem wollen wir grundsätzlich nicht mit Aromen, sondern mit der ganzen Pflanze arbeiten. Je natürlicher desto besser.

Wie lange haben Sie nach einem Minz-Hersteller gesucht?

Das dauerte mehrere Monate. Der Kontakt mit dem Lieferanten wurde eigentlich im Zusammenhang mit den Hanfzigaretten hergestellt. Zudem besitzt dieser eine grosse Anlage. Somit ist die Produktion gesichert.

Wie kamen Sie auf die Idee eine Minz-Zigarette herzustellen?

Das Experimentieren ist meine Leidenschaft. Ich habe mich gefragt, was man sonst noch rauchen könnte ausser Tabak und habe festgestellt, dass sich Minze ganz gut dafür eignet.

Wo gibt es die «Heimat Tabak & Minze» zu kaufen?

Ab sofort bis Ende Jahr gibt es sie exklusiv bei Coop zu kaufen. Ab Mitte September auch bei den Coop Pronto Tankstellen-Shops. Wir wollten so die gute Partnerschaft mit Coop untermauern. Der Detailhändler hatte uns bei den Hanfzigaretten unterstützt. Bisher haben wir auch schon Anfragen von Händlern für den Januar erhalten. Natürlich bieten wir die Minz-Zigi auch bei uns im Online-Shop an.

Warum ist die «Heimat»-Zigarette so erfolgreich?

Die Leute möchten wissen, wer hinter einem Produkt steckt. Regionalität und Nähe sind hier ganz wichtig. Wir profitieren dabei auch vom «David-Bonus»: Unser Unternehmen «Koch & Gsell» ist kein grosses. Zudem sind wir in den sozialen Medien sehr aktiv. Ich glaube, es hängt auch mit dem jugendlich-frechen Auftritt zusammen. Sicher spielen auch die Swissness und der kleine ökologische Fussabdruck eine Rolle. Wir bieten eine Öko-Zigi an ohne Chemie. Das ist Natur pur. Das ist im Moment ja ein Wahnsinnstrend.

Wie viele Zigaretten verkaufen Sie?

Zurzeit verkaufen wir rund 30000 Päckli pro Woche. 75 Prozent des Umsatzes erzielen wir mit den Hanfzigaretten. Für die Minz-Zigi haben wir schon erste Nachbestellungen erhalten, was für uns sehr ermutigend ist.

Sein Bubentraum

Mit 12 Jahren rauchte er mit seinem Grossvater die erste Zigarette. 2009 entdeckte Roger Koch durch ein Buch den Tabakanbau. Bald war klar, dass er das Hobby zum Beruf machen will. 2015 gründete er die Firma und ein Jahr später wurde die erste Zigarette in Steinach produziert.

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