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Musikgesellschaft Bürglen spielt ganz schön schräg

Die Musikgesellschaft spielt zweimal im Mehrzwecksaal und bietet viel mehr als nur gerade Musik.
Monika Wick
Die Musikgesellschaft durfte unter der Leitung von Franz Inauen grossen Applaus vom Publikum entgegennehmen. (Bild: Monika Wick)

Die Musikgesellschaft durfte unter der Leitung von Franz Inauen grossen Applaus vom Publikum entgegennehmen. (Bild: Monika Wick)

Unzufrieden hält sich Franz Inauen beide Ohren zu. Begleitet von einem «Halt!» fordert der Dirigent der Musikgesellschaft Bürglen seine Musikanten mehrmals dazu auf, das Spiel zu unterbrechen und den «Vindobona-Marsch» nach einigen Anweisungen noch einmal von vorne zu beginnen.

Einwandfrei hat der österreichische Militärmarsch in der Tat nicht geklungen. Das liegt aber nicht daran, dass das Orchester zu wenig für seine beiden Unterhaltungen vom Wochenende geübt hätte, sondern an dem Umstand, dass sie die Noten des Stücks erst mitten im Konzert erhalten haben. «So wollen wir Ihnen zeigen, wie viel Arbeit hinter jedem Stück steckt, bis es perfekt tönt», erklärt Iris Lieberherr, die durch das Programm führt.

Ihre weiteren neun Vorträge meistern die Musikanten mit Bravour. Darunter ist das «Arena Classic Marsch-Medley» aus der Feder von Alfred Bösendorfer. «Es ist das Wettstück, mit dem die Bürgler Musikgesellschaft im nächsten Jahr am Thurgauer Kantonalen Musikfest in Kradolf-Schönenberg in der Stärkeklasse vier an den Start gehen wird», sagt Iris Lieberherr.

Von einem zuvor erkorenen Jury-Mitglied aus dem Publikum erhalten sie bereits ein «sehr gut». Der zweite Juror vergibt lediglich ein «gut». «Man soll sie nicht zu früh zu viel rühmen», begründet er seine Entscheidung schmunzelnd.

Dickes Geschenk, doofe Situation

Das letzte Lied «Dick und Doof» kündigt Präsidentin Susi Jarz selber an. «Mit dem Pavillon haben wir ein dickes Geschenk von der Gemeinde Egnach erhalten. Doof ist, dass es mit dem Bauland nicht geklappt hat», sagt sie mit einem Augenzwinkern.

Obwohl die Mehrzweckhalle am Sonntagnachmittag nur zur Hälfte besetzt ist, erntet die Musikgesellschaft tosenden Applaus und bedankt sich mit zwei Zugaben. «Das Konzert war super. Sie hätten viel mehr Publikum verdient», finden einige Zuhörer.

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