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In Weinfelden lud der «Frohsinn» zur musikalischen Reise nach Mazedonien

Dem Alltag entfliehen und ein unbekanntes Land dank Musik kennen lernen. Das taten die Besucher des Konzerts des «Macedonian Soul Trio» am Freitagabend.
Christoph Heer
«Macedonian Soul Trio» mit Tanja Jankova, Beti Pavleska Schreiber und Sashko Jankov. (Bild: Christoph Heer)

«Macedonian Soul Trio» mit Tanja Jankova, Beti Pavleska Schreiber und Sashko Jankov. (Bild: Christoph Heer)

Im Süden des Balkans, in Mazedonien – seit kurzem Republik Nordmazedonien –, pflegt man kostbares Liedgut. In Europa eher wenig bekannt, liegt es vielen mazedonischen Musikern am Herzen, ihre traditionellen Lieder und Arrangements bekannter zu machen. Beti Pavleska Schreiber sagt, dass den Mazedoniern ihre Musik nahezu heilig ist.

«Einerseits geben wir unsere Musik weiter, andererseits wollen wir insbesondere unser traditionelles Liedgut schützen.»

Pavleska Schreiber ist die Stimme des Macedonian Soul Trios. Mit Sashko Jankov und Tanja Jankova trat sie am Freitag zum ersten Mal im Frohsinn ins Bühnenlicht.

Im kleinen, akkuraten Rahmen, gelingt es dem Trio von Beginn an, für eine zauberhafte Stimmung zu sorgen. In sich gekehrt, horchen die Zuhörer dem taktvollen und melodiösen Spiel. Tanja Jankova ist indes keine Unbekannte. Als Gitarrenlehrerin unterrichtet sie an der Musikschule in Weinfelden.

Viel Melancholie in den Liedtexten

Auf eine gut einstündige Reise in alle Ecken Mazedoniens, wird der Zuhörer mitgenommen. Oft scheint es sich um traurige Lieder aus der Jugendzeiten der Komponisten zu handeln. Das bestätigt auch die Sängerin. «Natürlich pflegen wir nicht nur traurige Volkslieder. Vielmehr wollen wir aufzeigen, wie breit unser musikalisches Spektrum sein kann.»

Kaum gesagt, stimmt sie ein Liebeslied an. Elegant harmoniert zudem die Gitarre mit den mazedonischen Nationalinstrumenten Tambura und Kaval. Die gezupfte Langhalslaute und die endgeblasene Flöte überbringen schöne Balkanklänge.

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