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Musikalische Geschichten berühren die Weinfelder Herzen

Das Vokalensemble Dolce far Canto gab am Samstagabend im Rathaus ein stimmiges Konzert.
Manuela Olgiati
Die Sänger und Instrumentalisten beim Auftritt im Rathaus. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Sänger und Instrumentalisten beim Auftritt im Rathaus. (Bild: Manuela Olgiati)

Liebesgeschichten brauchen Zeit, ein Fest eine gute Vorbereitung. Auf ihren 75. Geburtstag hat sich die Weinfelderin und frühere Musikerin am Konservatorium Winterthur Silvia Mäder von ihrem Bruder, dem bekannten Chorleiter Rolf Mäder, ein romantisches Konzert gewünscht.

Familie Mäder ist in Weinfelden aufgewachsen. Nun beschenken sie ihre Stadt. Der Abend ist die Zeit der Liebeslieder Zu den Wünschen zählen auch die Auftritte der Mezzosopranistin Yerin Läuchli und des Countertenors Elmar Hauser mit seiner faszinierend hohen Stimmlage. Beide Solisten sind 21 Jahre alt und absolvieren ein Berufsstudium an der Zürcher Hochschule der Künste.

Innige Liebesgeständnisse

Der Abend sei die beste Zeit für träumerische Liebeslieder, sagt Rolf Mäder. Am Samstag ist es noch hell. Die Sonne scheint grell in den Saal, geradeso als könnte man sich blenden lassen. Rasch zieht einer die Vorhänge zu. Alles dreht sich um die sechs «Notturni» von Mozart. Er hat diese Stücke für drei Solostimmen und drei Bassetthörner als Hausmusik für einen Freundeskreis komponiert. Umrahmt werden die «Notturni» vom Bassetthorntrio Franziska Hauser, Meinrad Haller und Urs Grundbacher.

Die Texte sind innige Liebesgeständnisse: Ein Liebhaber nimmt Abschied zum «Ecco quel fiero istante», eine Prinzessin klagt über die Untreue der Männer «Più non si trovano». Die Sänger überzeugen mit einer verständlichen Aussprache, ausgewogener Balance in den einzelnen Stimmen sowie einer intakten Intonation. Das Wechselbad der Gefühle mit Singstimmen und Instrumental nimmt seinen Lauf. Auch zu Monteverdis Literatur stimmen die Klarinettisten ein. Die einfachen deutschen Volkslieder von Brahms singt Rena Hauser im Tenorpart. Von «Amore», handelt ein Tessiner Lied zum Abschluss.

Der Applaus des Publikums ist gross. «Mich hat Yerin Läuchli mit einer klaren und ausdrucksstarken Stimme überzeugt», sagt Besucherin Marianne Zeuren. Ihre Schwester Liselotte Horber war extra aus Zürich angereist und freut sich an beschwingten Melodien.

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