Museumssonntag im Zeichen des Amriswiler Weiherhüslis

Wo einst Lehm abgebaut wurde, um daraus Dachziegel zu brennen, wohnen seit kurzem die Familie Ladina und Beat Trachsler.

(red)
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Blick in die Ausstellungsräume des Ortsmuseums Amriswil, wo am Sonntag eine weitere Erzählstunde stattfindet.

Blick in die Ausstellungsräume des Ortsmuseums Amriswil, wo am Sonntag eine weitere Erzählstunde stattfindet.

Bild: Reto Martin

Wie es der Name verrät: Direkt am Ziegeleiweiher oder wie viele auch noch sagen, am Eisweiher, weil das in kalten Wintern die Amriswiler Natureisbahn ist.

Recherche fördert Interessantes zutage

Am Museumssonntag vom 2. Februar ist Ladina Trachsler Gast in der Erzählstunde. Sie ist in Amriswil keine Unbekannte, hat sie doch ihre kaufmännische Ausbildung in der Stadtverwaltung Amriswil absolviert.

Ladina Trachsler weiss viel über das Haus von Verwandten und Nachbarn und hat zusätzlich in Archiven über dieses malerische Kleinod recherchiert. Sie wird ihre Zuhörerinnen und Zuhörer zum Staunen bringen.

«Thurgauer Trachtenvater»

Lange lebte übrigens auch ein prominenter Amriswiler und Thurgauer im malerischen Gebäude: Hermann Gremminger, Lehrer und Ehrenbürger von Amriswil. Er hatte das Haus im Jahr 1923 erbaut und war unter anderem Förderer des Thurgauer Trachtenwesens, weshalb er den Übernamen «Thurgauer Trachtenvater» erhielt.

Das Ortsmuseum der Stadt Amriswil ist am Sonntag, 2. Februar, bei freiem Eintritt während dreier Stunden geöffnet, nämlich in der Zeit von 14 bis 17 Uhr. Die Erzählstunde mit Ladina Trachsler beginnt um 15 Uhr. Alle interessierten Personen sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen. 

Weitere Informationen über das Ortsmuseum im Internet: www.ortsmuseum-amriswil.ch