Museumsdirektorin Katharina Ammann hält in Romanshorn die Festansprache bei der Bundesfeier

Traditionell lädt die Stadt am Morgen des 1. August die Romanshorner Bevölkerung zur Bundesfeier in die katholische Kirche ein. Die Festansprache hält Kunsthistorikerin Katharina Ammann.

Sheila Eggmann
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Katharina Ammann, Direktorin des Aargauer Kunsthauses, hält die Festansprache bei der Romanshorner Bundesfeier.

Katharina Ammann, Direktorin des Aargauer Kunsthauses, hält die Festansprache bei der Romanshorner Bundesfeier.

Bild: Chris Iseli (Kunsthaus Aarau, 30. Juni 2020)

(red) Lange bevor Romanshorn zur Stadt wurde, ist die 47-jährige Katharina Ammann studienhalber weggezogen. An die Kindheit im Oberthurgau hat sie gute und unbeschwerte Erinnerungen, vor allem an die Sommer: «Den See habe ich heiss geliebt und mir kommt es manchmal vor, als wäre ich in der Badi und in der Holzensteiner Badi aufgewachsen.»

Die heutige Direktorin des Aargauer Kunsthauses studierte, beeinflusst durch ihr Elternhaus, – ihr Vater war der Künstler Max Ammann, langjähriger Hauptlehrer für Bildnerisches Gestalten an der Kantonsschule Romanshorn – in Genf und Oxford Kunstgeschichte und Englische Literatur, bevor sie mit einer Dissertation an der Uni Bern doktorierte.

Wie würde sie als professionelle Kunst- und Kulturvermittlerin Romanshorn jemanden beschreiben, der noch nie von der Stadt gehört hat? «Als einen Ort mit einer aussergewöhnlichen Lage am Ostrand der Schweiz, der mit seiner Zuglinie mitten in die Schweiz hineinführt und sich mit seinem Hafen zum nahen Ausland öffnet», sagt Ammann. Bereits hat sie Ideen, welche Themen sie an der Bundesfeier ansprechen wird. Und auf etwas freut sie sich: «Auf den 1.-August-Weggen, der war früher immer ein Highlight für mich in Romanshorn.»

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