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Münsterlinger lernen etwas über die Parallelen zwischen Mensch und Tier

150 Gäste feierten den Neujahrsapéro der Gemeinde Münsterlingen in der Zelglihalle in Landschlacht. Den Höhepunkt bildete der Vortrag des Buchautors und Professors an der Universität Konstanz, Gerd Ganteför.
Hana Mauder Wick
Der Landschlachter Professor und Buchautor Gerd Ganteför stelle am Neujahrsapéro sein neues Buch «Das Gesetz der Herde» vor. (Bild: Hana Mauder Wick)

Der Landschlachter Professor und Buchautor Gerd Ganteför stelle am Neujahrsapéro sein neues Buch «Das Gesetz der Herde» vor. (Bild: Hana Mauder Wick)

Die Gläser klirrten. Zum Auftakt sang am Sonntag, 13. Januar, Sandra Wild in Begleitung von Daniel Rieser am Klavier stimmungsvolle Songs. Das war die Gelegenheit zum Plaudern und Anstossen: «Ich wünsche ein gutes neues Jahr voller Hoffnungen und mit neuen Wegen zum Ziel». Mit diesen Worten begrüsste Gemeinderat Adrian Giger die rund 150 Gäste und leitete zum Vortrag von Professor Gerd Ganteför über.

«Wie nahe sich Mensch und Tier während 365 Tagen im Jahr sind» – so lautet der Titel des Vortrags des Physikers und Buchautors, der seit mehr als zehn Jahren Landschlacht zu seiner Wahlheimat auserkoren hat. «Im letzten Jahr wurde ich eingebürgert», sagte er zum Publikum. «Bereits in meiner Kindheit war ich von der schönen Schweiz begeistert.» Sein Buch «Das Gesetz der Herde» ist kürzlich erschienen.

Von Krabben und Menschen

Was haben die männliche Winker-Krabbe mit einer Riesen-Schere und der SUV-fahrende Mann gemeinsam? So einiges. Diese und andere augenzwinkernde Parallelen im Verhalten von Tier und Mensch erfuhren die Zuhörer beim Vortrag des Wahl-Landschlachters. Vom kleinsten Teilchen hin zum Verhalten in Gruppen und Schwärmen widmet sich der Physiker gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Von Parolen und Populisten: In ausgesuchten Beispielen sprach er in seinem Vortrag von Wanderameisen, die nur dank «Abweichlern» nicht in einem Kreislauf des Verhungerns landen. Oder vom ersten – evolutionär gescheiterten - Veganer bis hin zum Menschen von heute.

Referent Gerd Ganteför und Gemeinderat Adrian Giger stossen an. (Bild: Hana Mauder Wick)

Referent Gerd Ganteför und Gemeinderat Adrian Giger stossen an. (Bild: Hana Mauder Wick)

Gerd Ganteför nahm seine Zuhörer mit auf einen Exkurs über die Mechanismen in tierischen und menschlichen Gesellschaften. Warum Schimpansen doch nicht die besseren Menschen sind: ein Plädoyer für die Demokratie zum Schmunzeln, Mit- und Nachdenken. «Die Schweiz macht das übrigens recht gut», lobte er seine neue Heimat.

Die Gemeinschaft pflegen

Bei Kaffee und Kuchen liessen die Anwesenden anschliessend die Gedanken Revue passieren. «Es hat mir gut gefallen», lobte Zuhörerin Beate Lengwiler den Anlass. Sie wohnt seit fünf Jahren in der Gemeinde und war erstmals beim Neujahrsapéro zu Gast. «Es ist wichtig, die Gemeinschaft an solchen Anlässen zu pflegen.»

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