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Münsterlinger Landwirte gewähren Einblick in Hof und Stall

Fünf Bauern machten mit beim Tag der offenen Tür. Sie wollten damit das Verständnis für ihre Arbeit fördern.
Barbara Hettich
Besucher schauen sich im Rindermastbetrieb der Familie Rutishauser um. (Bild: Barbara Hettich)

Besucher schauen sich im Rindermastbetrieb der Familie Rutishauser um. (Bild: Barbara Hettich)

Mit einem idyllischen Bauernhof hat der Rindermastbetrieb von Martin und Catherine Rutishauser nicht mehr viel zu tun. Der 2016 neu gebaute offene Stall, in dem sich 120 Kälber und Rinder innerhalb eines Jahres auf rund 500 Kilo hoch fressen, ist automatisiert – vom Trinkautomaten für die Kälber bis zum Mistrechen, der selbstständig seine Runden dreht.

Rutishauser kann somit seinen 20 Hektar grossen Betrieb in Scherzingen im Alleingang bewirtschaften. Die gesamte Betriebsfläche wird für den Futter-Anbau genutzt.

«Wir haben keinen Gemischtwarenladen, sondern produzieren ausschliesslich Rindfleisch.»

Rutishauser führt die interessierten Besucher durch seinen Stall, informiert aus seiner Sicht über die Anforderungen in der Landwirtschaft. Nur wenige hundert Meter weiter tut dies auch Konrad Nef. 2015 hat er seinen 15 Hektar grossen Betrieb auf Bio umgestellt. Weshalb? «Wenn es den Bienen in der Stadt besser geht als auf dem Land, dann stimmt doch etwas nicht», sagt er. Die Umstellung hat er nie bereut, höchstens, dass er dies nicht schon viel früher getan hat. Der Biobauer verarbeitet den Grüngutabfall der Gemeinde zu Dünger, und in seinen Obstanlagen verspritzt er Backpulver oder Tonerde.

Interesse hielt sich in Grenzen

Zu diesem lehrreichen Sonntag hatte die Gemeinde Münsterlingen eingeladen, dies auf Wunsch der fünf Landwirte Leuch, Iseli, Rutishauser, Nef und Tschudin. «Sinn und Zweck dieser Veranstaltung ist ein besseres Verständnis für die Arbeit der Landwirte», sagt der zuständige Gemeinderat Adrian Giger. «Das Interesse hielt sich in Grenzen.»

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