Interview

«Mit Schweizer Tradition im Finale»: Anita Buri will mit Schweizer Polka überzeugen

Ex-Miss Schweiz Anita Buri steht am Samstag im Finale der SRF-Tanzshow «Darf ich bitten». Vor jedem Auftritt sei sie nervös. Mit ihrem Tanzcoach harmoniere sie aber gut.

Janine Bollhalder
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Ex-Miss Schweiz Anita Buri trainiert mit Tanzcoach Michal Vajcik in Frauenfeld für die SRF-Tanzsendung «Darf ich bitten». (Bild: Reto Martin)

Ex-Miss Schweiz Anita Buri trainiert mit Tanzcoach Michal Vajcik in Frauenfeld für die SRF-Tanzsendung «Darf ich bitten». (Bild: Reto Martin)

Sind Sie nervös so kurz vor dem Finale?

Anita Buri: Ich bin vor jeder Live-Sendung nervös. Ich versuche dann, dieses Kribbeln auszublenden. Ich werde den Auftritt in erster Linie aber geniessen. Fehler können natürlich immer passieren, das ist menschlich.

Was erwartet die Zuschauer?

Wir werden drei Tänze zeigen. Zuerst einen Charlston, welchen ich mit meinem Tanzpartner Michal Vajcik aufführe. Dann werde ich zu Beyoncés Lied «Single Ladies» tanzen. Zusammen mit einer Tanzgruppe aus Bern. Zuletzt zeige ich mit Michal eine Schweizer Polka.

Wie hat Ihr Sohn auf Ihren Finaleinzug reagiert?

Er freut sich für mich. Und als Mutter freut es mich, dass er das Geschehen so interessiert mitverfolgt hat.

Welche der Tanznummern wird für Sie die Schwierigste?

Die Choreografie zu «Single Ladies», der zweite Auftritt. Die Bewegungen sind für mich ungewohnt. Zum Glück sind während der Nummer acht Frauen aus der Berner Tanzgruppe «Xpression» mit dabei.

Tanzen Sie lieber alleine oder mit einem Partner?

Bisher war ich es gewohnt, alleine zu tanzen. Durch «Darf ich bitten» habe ich gelernt, mich auf einen Partner einzulassen. Mit Michal hatte ich riesiges Glück. Wir verstehen uns hervorragend.

Warum haben Sie sich für einen Schweizer Volkstanz als letzte Nummer entschieden?

Während den verschiedenen Sendestaffeln waren wir tanztechnisch bereits in vielen Ländern unterwegs. Ich habe den Eindruck, dass wir in der Schweiz Traditionen aus dem Ausland feiern – wie beispielsweise Halloween. Aber auch unsere eigenen Traditionen dürfen gezeigt werden. Daher wollte ich im Finale ein Stück Schweiz einbringen. Mit diesem «peppig» gestalteten Volkstanz möchten wir das Publikum begeistern.

Haben Sie vor, nach der Sendung weiterhin zu tanzen?

In meiner Jungend war es mein Traum, Tänzerin zu werden. Meine berufliche Laufbahn hat sich aber anders entwickelt. Trotzdem werde ich nach «Darf ich bitten» weiterhin tanzen.

Wie geht es für Sie nach dem Finale weiter?

Ich werde mit allen Beteiligten anstossen und feiern. Es war eine körperlich anstrengende, aber auch sehr schöne Zeit, welche ich in Erinnerung halten werde. Am kommenden Mittwoch werde ich bereits wieder als Moderatorin für ein grosses Modelshooting in Luzern auf der Bühne stehen.

Was raten Sie jenen, die mit dem Gedanken spielen, auch zu tanzen?

Auf jeden Fall ausprobieren! Tanzen ist ein toller Ausgleich zu unserem stressigen Alltag. Besonders für eine Beziehung ist es schön, gemeinsam einen Tanzkurs zu besuchen.

Warum sollten die Thurgauerinnen und Thurgauer heute Abend für Sie anrufen?

Es freut mich und meinen Tanzpartner Michal natürlich sehr, wenn unsere Heimat uns heute Abend unterstützt und zum Telefon greift. 

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