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Mit Schlagstock Tankstellenshop in Märstetten überfallen – Täter auf der Flucht ++ 800 Franken erbeutet

Zwei unbekannte Täter haben am Donnerstagabend die BP-Tankstelle in Märstetten gestürmt und die Angestellte mit einem Schlagstock bedroht. Die Fahndung nach den Tätern, die mit 800 Franken Beute die Flucht ergriffen, verlief bislang erfolglos.
Werner Lenzin
Die Bilder des Überfalls. (Bild: BRK News)
(Bild: BRK News)
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9 Bilder

Tankstellenshop in Märstetten überfallen

Kurz nach halb acht Uhr abends betraten am Donnerstag zwei unmaskierte Männer die BP-Tankstelle in Märstetten. Die Verkäuferin war zu diesem Zeitpunkt alleine im Laden. Die Frau möchte selber keine Auskunft geben. Sie hat aber Heinz Soller, dem 67-jährigen Besitzer der Liegenschaft und Betreiber der Autogarage, den Tathergang geschildert. Soller weilte zur Zeit des Überfalls mit seiner Ehefrau Erika in der Wohnung neben dem Laden und hatte vom Überfall nichts mitbekommen. Gemäss seinen Aussagen betreibt Store-Service den vom Überfall betroffenen Tankstellenshop.

Sie weigerte sich, den Tresor zu öffnen

Die Täter seien zwischen 20 und 25 Jahren Jahre alt. Einer von ihnen sei mit einem Schlagstock ausgerüstet gewesen, so habe es ihm die Verkäuferin berichtet, sagt Heinz Soller. Die beiden Männer hätten Schweizerdeutsch gesprochen. Gemäss Sollers Aussagen hätten sie die Verkäuferin gefragt, ob sie das WC benützen könnten. Währenddessen hätten sie sich im Shop umgesehen und verlangt, dass die Frau den Tresor öffne. Sie habe sich geweigert, sagt Soller. Worauf sie einer der beiden Männer am Arm gepackt habe, während der andere die Kasse aufgerissen und 800 Franken entwendet habe.

Heinz Soller. (Bild: Werner Lenzin)

Heinz Soller. (Bild: Werner Lenzin)

Zu diesem Zeitpunkt war niemand im Shop und an der Tankstelle. Anschliessend ergriffen die beiden mit einem gelben Kombi die Flucht in Richtung Bonau und Autobahn. Die sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau und der Einsatz einer Patrouille des Grenzwachtkorps blieb bis jetzt erfolglos.Eine sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau, an der sich auch Patrouillen des Grenzwachtkorps beteiligten, verlief bisher ergebnislos. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, sicherte der Kriminaltechnische Dienst die Spuren am Tatort, die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Schon vor fünf Jahren ein Überfall

Soller, der schon seit zwanzig Jahren neben der Tankstelle wohnt, erinnert sich, dass schon vor fünf Jahren ein Überfall stattgefunden hat: «Schon damals bedrohte die Täterschaft die Verkäuferin und verschwand mit dem gestohlenen Geld,ohne jemals gefasst zu werden. Thanya Nilsri, der Arbeitskollege der überfallenen Frau, beendete zwei Stunden vor dem Überfall seinen Dienst im Shop. «Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt nichts Verdächtiges festgestellt und habe erst vom Überfall erfahren, als die Verkäuferin zur Arbeit erschien», berichtet er.

Nilsri zeigt sich erstaunt über diesem Vorfall und bestätigt, dass in den letzten vier Jahren nie etwas Ähnliches passiert sei. «Sie erzählte uns sehr sachlich vom Erlebten, doch man sah an ihren Augenringen, dass sie in der Nacht nach dem Überfall schlecht geschlafen hatte», mutmasst Nilsri. Die überfallene Frau sei vor allem darüber überrascht gewesen, dass die mit Schlagstöcken ausgerüsteten Männer ohne Masken in den Laden eintraten.

Beschreibung der Täter:

1. Unbekannter: rund 20 bis 25 Jahre alt, rund 160 bis 165 Zentimeter gross, dunkelbraune kurze Haare, trug dunkle Kleider.

2. Unbekannter: rund 20 bis 25 Jahre alt, rund 175 bis 180 Zentimeter gross, dunkelbraune kurze Haare, trug eine grüne Jacke mit Pelzbesatz.

Beim Fluchtfahrzeug dürfte es sich gemäss ersten Erkenntnissen um einen gelben Kombi mit deutschen Kontrollschildern handeln.

Zeugenaufruf

Wer Angaben zur Täterschaft oder dem Fluchtfahrzeug machen kann oder in der Umgebung verdächtige Feststellungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter der Nummer 058 345 22 22 zu melden.

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