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Mit ihm hat niemand gerechnet: Der 23-jährige Arboner Reto Schäfler ist der beste Wakeboarder der Schweiz.

Am Wochenende feierte er den grössten Erfolg seiner Karriere. Zu verdanken hat er ihn vor allem seinen Kollegen.
Markus Schoch
Reto Schäfler mit seinem Wakeboard in Hard, wo sein Verein ist. (Bild: FM1Today/Krisztina Scherrer)

Reto Schäfler mit seinem Wakeboard in Hard, wo sein Verein ist. (Bild: FM1Today/Krisztina Scherrer)

Es ist ein Triumph mit Ansage. Und trotzdem kam er für viele überraschend. Der Arboner Reto Schäfler gewann am Wochenende die Schweizer Meisterschaft der Wakeboarder auf dem Lac de Joux im Kanton Waadt. «Es ist mein grösster Erfolg», sagt der 23-Jährige.

«Es war auch ein bisschen Glück dabei.»

Aber nicht nur. Denn es ist nicht das erste Mal, dass er auf dem Podest steht. Im letzten Jahr holte er die Silbermedaille beim sogenannten Gsi-Berg-Battle – dem Austrian Wakeboard Cup – seines Stammvereins, den Wakeaholics in Hard. Am Start waren die besten Wakeboarder aus dem deutschsprachigen Raum.

Schon als Junior auf dem Podest

Damit hätte Schäfler eigentlich am letzten Wochenende zum Favoritenkreis zählen müssen. Tatsächlich hatten ihn aber die wenigsten auf der Rechnung, wie er selber sagt. Der Grund: In der Schweiz macht er sich an Wettbewerben seit längerem rar. An der Schweizer Meisterschaft nahm er zuletzt vor vier Jahren teil – noch als Junior.

Der dritte Rang damals hätte ihm eigentlich Lust auf mehr machen müssen. Doch so war es nicht. Am letzten Wochenende ging er nur deshalb in der Westschweiz an den Start, weil ihn die Kollegen dazu ermuntert hatten. Bereut hat er es allerdings nicht.

Am liebsten täglich auf dem Brett

Der Erfolg ist Schäfler nicht in den Schoss gefallen. Er hat das Wakeboarden bereits vor elf Jahren für sich entdeckt. Und wann immer es irgendwie geht, steht er auf dem Brett: Vor Arbon, wo er wohnt, vor Altenrhein, wo er als Hafenmeister arbeitet oder auf dem Luganersee, wo er anderen in der Wake Factory das Wakeboarden beibringt.

Am liebsten würde Schäfler bei erträglichen Temperaturen täglich für eine halbe Stunde aufs Wasser. Doch Wind und Wellen machen ihm zuweilen einen Strich durch die Rechnung. Im Moment kann er seine Leidenschaft ausleben bei einem Trainingscamp der Wakeaholics am Bodensee in Hard. Und am Wochenende greift er bereits wieder nach den Sternen, wenn er sich mit den Besten aus der Schweiz, Deutschland und Österreich misst.

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