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Eishockeyfans tragen Kreuzlingen zum Derbysieg gegen Weinfelden

Der Eishockey Club Kreuzlingen Konstanz hat am Samstag das Qualifikationsspiel in der 2. Liga gegen den Schlittschuh-Club Weinfelden in der Bodensee-Arena mit 7:2 gewonnen. Beide Teams hatten ihre Supporter unter den knapp erschienenen 300 Fans.
Judith Schuck
Markus Stampfli und Lenka Strapkova fanen mit ihren Söhnen Nevio und Samuel für die Gastgeber. (Bilder: Andrea Stalder)

Markus Stampfli und Lenka Strapkova fanen mit ihren Söhnen Nevio und Samuel für die Gastgeber. (Bilder: Andrea Stalder)

Die Kassiererin am Eingang zählte hochzufrieden die Scheine: «So viel habe ich noch nie eingenommen!» Beim Eishockey-Match am Samstagabend ging es um den Derbysieg, selbst in der Ferienzeit sorgte die Affiche deshalb für eine volle Tribüne. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer unterstützten den Gastgeber, der sich in einem rasanten Match den Sieg holte. Aber auch die Weinfelder, seit Jahren zum ersten Mal wieder am See, brachten zahlreiche Fans mit.

Daniel König und Cyrill Huber.

Daniel König und Cyrill Huber.

Cyrill Huber, Präsident der SP Kreuzlingen, feuert den EHCKK an: «Mein Sohn spielt seit eh und je für Kreuzlingen», sagt er. Schon unzählige Eishockey-Matches habe er deshalb vom Zuschauerrang verfolgt. Huber schaut sich das Spiel mit Daniel König an. Sie jubeln nicht für die gleiche Mannschaft, König will, dass «Kreuzfelden» gewinnt. Seine beiden Söhne stehen sich an diesem Abend als Gegner gegenüber – Janis König für Kreuzlingen und Nico König für Weinfelden. Dem Vater ist es somit «im Grunde egal, wer gewinnt», Hauptsache, es gebe keine Verletzten. Spannend am Eishockey finden Huber und König, dass es ein «schneller Sport ist».

«Der Fanclub ist für mich wie eine Familie»

Beatrice Wartenweiler und Rahel Brühwiler.

Beatrice Wartenweiler und Rahel Brühwiler.

Mit Trikots und vielen bunten Glücksbringern ausgestattet, kommt der Fan-Club des SC Weinfelden angereist. Beatrice Wartenweiler unterstützt die «Trauben» schon seit dem Jahr 2005 und versucht, sie bei möglichst vielen Matches zu begleiten. Der Fan-Club sei für sie inzwischen wie eine Familie. Wer ihr Liebling auf dem Eisfeld ist, verrät sie auch: «Die Nummer 43, Roman Dolona.» Ihre Sitznachbarin Rahel Brühwiler bezeichnet sich als «waschechten Fan und stolze Weinfelderin», sie fahre mit ihrem Mann sogar zu jedem Auswärts-Match.

Michael Hug und Nicole Salamin.

Michael Hug und Nicole Salamin.

Michael Hug ist Vorstandsmitglied im EHCKK: «Ich bin ganz klar für unser Team, denn beide meine Söhne sind hier aktiv». Nicole Salamin hat gleich drei Kinder, die hier Eishockey spielen und freut sich, dass nun selbst ihre Tochter diesen Sport ausübt. Ihr ältester Sohn hat sich bereits «hochgeschlittert»: «Er spielt nun für die Buffalo Sabres in New York.» Angst wegen Verletzungen haben die beiden nicht. «Die Kinder lernen mit den Risiken umzugehen und haben eine gute Ausrüstung», sagt Hug.

Eishockey aufsaugen mit der Muttermilch

Und noch eine Eishockey-Familie, die das Heimteam unterstützt: Markus Stampfli steht selbst seit 15 Jahren auf dem Eisfeld und findet den Sport genial: «Er ist sehr vielseitig und fordert Kraft, Ausdauer und Koordination.» Seine Söhne Nevio und Samuel spielen ebenfalls. Immerhin haben sie eine Mutter, die Eishockey quasi mit der Muttermilch aufgesogen hat: «Ich stamme aus der Slowakei, das ist das Hockeyland!», erklärt Lenka Strapkova.

Zu sehen bekommen die knapp 300 Fans in der Bodensee Arena eine Partie mit sehr vielen Toren und dem besseren Ende für die Gastgeber. Sie gewinnen 7:2.

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