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Mit den «Amriswiler Konzerten» auf Klangreise durch die Musikliteratur

Mit Werken von Verdi, Beethoven, Rossini und Gershwin begeisterte das Ensemble Fiacorda das Publikum im evangelischen Kirchgemeindehaus Amriswil.
Barbara Hettich
Das Ensemble Fiacorda spielt im Kirchgemeindehaus im Rahmen der «Amriswiler Konzerte». (Bild: Barbara Hettich)

Das Ensemble Fiacorda spielt im Kirchgemeindehaus im Rahmen der «Amriswiler Konzerte». (Bild: Barbara Hettich)

Die Organisatoren der «Amriswiler Konzerte» hatten nicht mit einem grossen Publikumsaufmarsch gerechnet, obwohl mit dem Ensemble Fiacorda ein hoch angesehenes Oktett auf der Bühne des im evangelischen Kirchgemeindehauses stand. Es waren denn auch nur gerade knapp 40 Besucherinnen und Besucher, welche sich das aussergewöhnliche Hörerlebnis nicht entgehen liessen.

Gefragte Musiker

Das Ensemble Fiacorda sind: Robert Zimansky (Violine), Mateusz Szczepkowski (Violine), Monika Clemann (Viola), Nebojša Bugarski (Cello), Paul Gössi (Kontrabass), Fabio Di Càsola (Klarinette), Marie-Thérèse Yan (Fagott) und Henryk Kaliński (Horn) – alles gefragte Orchestermusiker und Solointerpreten.

Mit der Ouvertüre zu «Luisa Miller» von Giuseppe Verdi eröffnete das Ensemble den Konzertabend und liess mit seiner Präsenz vergessen, dass nicht ein ganzes Orchester sondern lediglich acht Instrumentalisten auf der Bühne waren. Vom Oktett zum Septett verkleinerte sich das Ensemble für Ludwig van Beethovens Septett in Es-Dur, Opus 20, ein anspruchsvolles Werk in dem keines der sieben Instrumente nur zur Begleitung da ist, sondern alle in einem sich ständig wandelnden kammermusikalischen Dialog stehen und somit von jedem einzelnen solistische Fähigkeiten abverlangte.

Vom Oktett zum Septett zum Quartett

Nach einer kurzen Pause verkleinerte sich das Ensemble weiter auf ein Quartett für Gioacchino Rossinis «Sonata a quattro» in C-Dur, ein Werk das dem sehr jungen Rossini zugeschrieben wird und durch die Instrumentenbesetzung – zwei Geigen ein Cello und ein Kontrabass – ungewöhnlich und somit auch faszinierend ist.

Mit George Gershwins «An American in Paris» beschloss das Ensemble Fiacorda einen musikalisch abwechslungsreichen Abend und setzte mit der Zugabe «Take Five» von Paul Desmond einen groovigen Schlusspunkt. Das begeisterte Publikum applaudierte für hundert, unter ihnen auch alt-Nationalrat und Pianist Hermann Hess. «Das Ensemble spielt anspruchsvolle Musikliteratur auf hohem Niveau», sagte er anerkennend.

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