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Kreuzlinger sollen vermehrt mit dem Bus zur Arbeit fahren

Die Stadt will die Billettpreise für den Stadtbus subventionieren. Vor allem die Einzelfahrten und Mehrfahrtenkarten würden vergünstigt. Der Gemeinderat entscheidet nächste Woche darüber.
Nicole D’Orazio
Ein Ticketautomat in einem Kreuzlinger Stadtbus. Kunden sollen bald von günstigeren Preisen profitieren. (Bild: Andrea Stalder)

Ein Ticketautomat in einem Kreuzlinger Stadtbus. Kunden sollen bald von günstigeren Preisen profitieren. (Bild: Andrea Stalder)

«Das Ziel ist, dass die Leute irgendwann mit dem Bus zur Arbeit fahren», sagt Ernst Zülle, Stadtrat Departement Bau, am Dienstag bei einer Medieninformation. «Damit die Leute nicht mehr ins Auto steigen, müssen wir den Bus attraktiver machen.» Deswegen würde der Bus 907 zum Beispiel neu durchs Tägerwiler Gewerbegebiet fahren. Die Pendler kämen pünktlich und sicher an und die Firmen müssten weniger Parkplätze bereitstellen. Der Stadtrat versuche, Unternehmer zu motivieren, sich an Abonnementsvergünstigungen zu beteiligen.

Zuerst sollen jedoch die Preise der Busbillette in der Zone 256 sinken. Der Gemeinderat befindet nächste Woche über das entsprechende Kreditbegehren von jährlich rund 105'000 Franken, beschränkt auf die nächsten vier Jahre. Dazu gibt es zwei zusätzliche Optionen, mit denen 20'000, respektive 40'000 Franken mehr in die Fahrpreisreduktion fliessen. «Diese Anträge müssten aber vom Gemeinderat gestellt werden», sagt Zülle.

Im Mai hat das Parlament das Kreditbegehren, damals noch für jährlich 65'000 Franken, zurückgewiesen. Die Vergünstigungen sollten höher ausfallen, hiess es.

Lokalzone fiel weg, Preise stiegen stark an

Hintergrund der Subventionierung ist, dass der Tarifverbund Ostwind im Dezember 2016 die Lokalzonen aufgehoben hat und die Preise deswegen angestiegen sind. Zum Teil stark. Ein Einzelbillett für Erwachsene verteuerte sich zum Beispiel von 2.30 auf 3.20 Franken. Da die Abonnemente bereits von der Stadt subventioniert werden, sollen nun Einzelfahrten und Mehrfahrtenkarten vergünstigt werden.

Mit der vom Stadtrat vorgeschlagenen Grundvariante würde ein Erwachsener noch 2.80 Franken für eine einzelne Fahrt bezahlen. Mit den beiden Optionen gar 2.70 oder 2.60 Franken. Für ein Kind würde eine Fahrt statt heute 2.60 noch 1.50 Franken kosten, egal bei welcher Variante. Bei den Mehrfahrtenkarten soll das Preisverhältnis so angepasst werden, dass von sechs Fahrten eine sozusagen gratis ist.

Neue Preise würden ab kommendem Juni gelten

Die Preisänderung wäre per 1. Juni 2019 möglich. «Wir müssen dem Tarifverbund die neuen Preise aber bis Ende Jahr melden», sagt Zülle. «Ostwind müsste diese noch absegnen, was eine Formsache sein sollte.»

Badegäste müssen weniger fürs Parkieren zahlen

Der Kreuzlinger Gemeinderat befindet nächste Woche auch über einen Nachtrag zum Baurechtsvertrag zwischen der Stadt und der Genossenschaft Schwimmbad Hörnli. Es geht dabei um die Auflösung der Dienstbarkeit zu Lasten der Parzelle 5064. «Dort, wo die Tennishalle hinkommen soll, besteht ein Servitut, dass Badegäste dort parkieren dürften. Das ist aber nie in Anspruch genommen worden und muss bereinigt werden», sagt Stadträtin Dorena Raggenbass. «Das haben wir im Zuge der Überarbeitung des Gestaltungsplans Seezelg festgestellt.»

Mit dem Nachtrag wird auch die Bestimmung der Parkplatzbewirtschaftung neu geregelt. Badegäste sollen einen vergünstigten Tarif erhalten. Der Testbetrieb für die Parkplatzbewirtschaftung läuft. «Noch hat sie Kinderkrankheiten, doch bis zum Saisonstart der Badi sollte alles klar sein.»

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