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Mirco Huser aus Schönenberg ist ein Virtuose mit Schlaginstrumenten

Mirco Huser und Tim Reichen versetzten das Publikum im Kradolfer Kirchenzentrum Steinacker mit ihren Instrumenten in Staunen.
Hannelore Bruderer
Mirco Huser und Tim Reichen bei ihrem Konzert in Kradolf. (Bild: Hannelore Bruderer)

Mirco Huser und Tim Reichen bei ihrem Konzert in Kradolf. (Bild: Hannelore Bruderer)

So gut wie keine Band und kein Orchester kommt ohne sie aus: Schlaginstrumente geben den Takt vor und schenken Musikstücken ihren unvergleichlichen Rhythmus. Schlaginstrumente führen Soldaten in die Schlacht, künden ein waghalsiges Kunststück im Zirkus an und feuern archaische Riten an.

Mit Stöcken, aber auch mit den Händen

Eine andere Variante ist, dass man allein mit Schlaginstrumenten ein ganzes Konzert bestreitet – so wie dies Mirco Huser und Tim Reichen am Freitagabend im Kirchenzentrum Steinacker taten. Für Mirco Huser war der Auftritt ein Heimspiel. Der «Trömmeler von Schönenberg», wie ihn Christoph Stäheli vom Kulturverein Steinacker ankündete, stammt aus der Gemeinde, sein Bühnenkollege Tim Reichen aus Bümpliz.

Beide Musiker haben an der Hochschule der Künste in Bern studiert. Dass man mit Schlaginstrumenten nicht nur den Takt vorgeben, sondern richtig Musik machen kann, bewiesen die beiden mit ihrem Repertoire von Klassik bis Moderne. Abwechselnd spielten sie mit ihren Stöcken oder mit blossen Händen auf dem guten Dutzend Trommeln, die auf der Bühne standen, oder sie liessen das Marimbaphon, Vibraphon und Xylophon erklingen.

Erstaunliche Vielfalt an Klängen

Mal plätscherten die Töne klar wie Quellwasser oder sie säuselten leise wie der Wind. Dann schwollen sie an, bis sie sich in einem unbändigen Feuerwerk entfalteten. Dann wiederum formierten sich die Klänge zu einer exotischen Melodie oder fetzigem Jazz.

Dass sie ihr Fach auch mit einfachsten Mitteln beherrschen, bewiesen die Musiker mit zwei Kartonschachteln. Diese liessen sie synchron mal links mal rechts auf den Tisch vor ihnen knallen, klopften sie mit den Händen ab, wirbelten sie in die Höhe, fingen sie wieder auf – die witzige Einlage mit dem passenden Klangteppich sorgte für Staunen und Heiterkeit. Nach jedem Vortrag erhielten die beiden Virtuosen vom Publikum kräftigen Applaus.

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