Interview

«Mir gefallen der soziale Kontakt und das Zusammengehörigkeitsgefühl»: Brigitte Senn kandidiert als Kirchenvorsteherin in Romanshorn

Die Kindergärtnerin möchte die Nachfolge von Ueli Aebersold in der Behörde der evangelischen Kirchgemeinde antreten. Sie stellt sich am 21. Juni zur Wahl.

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Brigitte Senn.

Brigitte Senn.

Bild: PD (18.5.2020)

Brigitte Senn, wie sieht Ihre familiäre und berufliche Situation aus?

Brigitte Senn: Ich bin 1969 in Schaffhausen geboren und aufgewachsen. Seit meiner Heirat 1997 mit Harald Senn wohnen wir in Romanshorn. Gemeinsam haben wir zwei erwachsene Kinder. Als gelernte Kindergärtnerin habe ich 15 Jahre Berufserfahrung. Seit acht Jahren unterrichte ich Deutsch als Zweitsprache in diversen Kindergärten in Romanshorn. Die Natur bedeutet mir viel, da kann ich mich sehr gut erholen. Sei es joggend oder laufend mit unserem Hund durch die Wälder, mit dem Velo durch den Thurgau, schwimmend im Bodensee oder wandernd in den Bergen.

Wo und wie engagieren Sie sich in er Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach?

Seit der Einführung des 11vor11-Gottesdienstes vor acht Jahren engagiere ich mich im Musikteam. Ausserdem bin ich in einem kleinen Hauskreis aktiv dabei.

Was motiviert Sie dazu, sich zur Wahl zu stellen?

Unsere Kinder fliegen langsam aus und die frei gewordene Zeit möchte ich mit einer neuen Aufgabe sinnvoll ausfüllen. Einige Kirchenvorsteherschaftsmitglieder kenne ich bereits, sei es über unsere eigenen Kinder, über das Wohnquartier oder über die Kirchgemeinde.

Was gefällt Ihnen an unserer Kirchgemeinde?

Der Glaube war mir schon immer wichtig. Mit dem Engagement im 11vor11-Team und der Freundschaft zur Pfarrfamilie Bertschi wurde er zunehmend wichtiger für mich. Viele Angebote der Kirchgemeinde habe ich auch mit den eigenen Kindern erfahren. Mir gefallen der soziale Kontakt und das Zusammengehörigkeitsgefühl. (red)