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«Meine neue Aufgabe in der VSG Sulgen füllt mich voll aus»

Vor einem halben Jahr hat die Behörde der neugegründeten Volksschulgemeinde Region Sulgen ihre Arbeit aufgenommen. Der Prozess zur Zusammenführung der vier ehemaligen Schulgemeinden ist in vollem Gang. Schulpräsident Christoph Stäheli zieht eine erste Zwischenbilanz.
Hannelore Bruderer
Christoph Stäheli, Präsident der Volksschulgemeinde Region Sulgen. (Bild: Hannelore Bruderer)

Christoph Stäheli, Präsident der Volksschulgemeinde Region Sulgen. (Bild: Hannelore Bruderer)

Christoph Stäheli, der Gründung der Volksschulgemeinde (VSG) Region Sulgen gingen emotionsreiche Zeiten voraus. Nicht alle der neugewählten Mitglieder der Schulbehörde begrüssten ursprünglich den Zusammenschluss. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit heute, wie ist die Stimmung?

Wir pflegen eine ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit einer guten Gesprächskultur und erfreulicher Konsensfähigkeit. Ich spüre bei allen den Willen, gemeinsam zu guten Entscheiden zu kommen. Negative Einstellungen zur VSG gibt es nicht. Es macht Freude, wie wir am gleichen Strick ziehen, um unser Schiff vorwärtszubringen.

Was waren die grössten Herausforderungen, die das Gremium bisher zu bewältigen hatte?

Die rechtzeitige Bereitstellung der Rechnungsabschlüsse für die Versammlung im Frühling war eine riesige Herausforderung. Aber auch das Zusammenführen der verschiedenen Strukturen auf organisatorischer Seite verlangt vollen Einsatz. Zudem hatten wir in der Startphase auch personell einige Entscheide zu fällen, so den Ersatz von zwei Schulleitungen, und derzeit muss die neue Stelle des Leitenden Hauswarts besetzt werden.

Was sind die aktuellen Themen, mit denen sich die Behörde derzeit beschäftigt?

Wir sind an der Legislaturplanung. An zwei Klausurtagungen haben wir dafür Grundlagen geschaffen. Diese gilt es nun so aufzuarbeiten, dass wir eine erste Richtschnur für die Weiterentwicklung unserer VSG haben. Weitere Themen sind unter anderem Finanzen, Liegenschaften, Organisationsstruktur und das Förderkonzept.

Wie wird die VSG Region Sulgen gemäss Ihren Erfahrungen und aufgrund von Rückmeldungen aus der Bevölkerung von aussen wahrgenommen?

Ich habe das Gefühl, dass unserer Arbeit viel Wohlwollen entgegengebracht wird. Das gibt uns Rückhalt und ist für uns wichtig, damit wir uns auf die wesentlichen Dinge konzentrieren können und uns nicht zusätzlich mit Belastendem auseinandersetzen müssen.

Wie geht es Ihnen persönlich in Ihrem neuen Amt? Entspricht es Ihren Erwartungen?

Ich darf sagen, dass mich meine neue Aufgabe voll ausfüllt. Ich erlebe täglich viel Freude und Genugtuung. Selbstverständlich gibt es auch Sachen, die nicht sein müssten. Da ich grundsätzlich von Zuversicht getrieben bin, zählen die erfreulichen Dinge jedoch vielfach. Meine Entscheidung bereue ich nicht – ausser manchmal vielleicht, wenn ich in einer Klasse zu Besuch bin und sehe, wie unsere Lehrkräfte arbeiten und ich die Freude und das Leuchten in den Kinderaugen wahrnehmen darf. In solchen Momenten wird mir bewusst, was ich aufgegeben habe. Ich hatte jedoch während der letzten Monate wenig Zeit, darüber nachzudenken. Es ist gut so, wie es ist.

Mit Ihrem Wechsel von der Lehrerschaft ins Präsidium sind Sie zum Vorgesetzten von früheren Arbeitskollegen geworden. Wie gut ist das akzeptiert worden?

Ich pflege zu meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen eine nach wie vor gute Beziehung. Selbstverständlich haben sich die Rollen verändert. Ich spüre in den Teams aber eine grosse Akzeptanz. Entscheidend scheinen mir dabei die gegenseitige Wertschätzung und das Vertrauen in die Behörde, in dem Sinne, dass wir unsere Entscheidungen zum Wohle von Schule und Gemeinschaft treffen. Wir befinden uns auf dem Weg und die Richtung ist bekannt.

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