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Mehr Räume für die Tägerwiler Kinder

Der Pavillon zwischen Gemeindeverwaltung und Dreifachturnhalle soll einem Neubau weichen. Dieser wird als Kinder- und Jugendzentrum die bisherigen Mieter sowie zwei Kindergartenzimmer beherbergen.
Kurt Peter
Der Pavillon zwischen der Gemeindeverwaltung und der Sekundarschule Tägerwilen. Er hat bald ausgedient. (Bild: Kurt Peter)

Der Pavillon zwischen der Gemeindeverwaltung und der Sekundarschule Tägerwilen. Er hat bald ausgedient. (Bild: Kurt Peter)

Der Pavillon zwischen Gemeindeverwaltung und Dreifachturnhalle wurde als provisorische Lösung für die Schule mit fünf Schulzimmern und Nebenräumen errichtet – vor 30 Jahren. «Einerseits brauchen wir zusätzliche Räumlichkeiten im Kinder- und Jugendbereich, andererseits sind mittelfristig grössere Investitionen für Sanierungsarbeiten absehbar», sagt Tägerwilens Gemeindepräsident Markus Thalmann. Eine Arbeitsgruppe hat deshalb die Möglichkeiten einer langfristigen Lösung geprüft.

Derzeit wird die Machbarkeitsstudie für einen Neubau diskutiert und bei Bedarf angepasst. An der nächsten Sitzung wird die Arbeitsgruppe über den Wettbewerb sowie eine Grobkostenschätzung befinden. «Das Raumprogramm umfasst neben den Räumlichkeiten für die Jugendarbeit der evangelischen Kirchgemeinde sowie des Kindertreffs einen zweiten Raum für die Spielgruppe sowie zwei Kindergartenzimmer», sagt Thalmann. Zusätzlich sei ein Mehrzwecksaal geplant, der auch vom Turn- und Sportverein genutzt werden könne. Hier werde speziell an Tanzgruppen gedacht. Ein solcher Raum könnte natürlich auch vermietet werden.

«Zusätzlich wird der Bau einer Tiefgarage unter der Festwiese ernsthaft geprüft», erklärt ­Thalmann. Die Parkplatzsituation im Dorfzentrum stosse langsam an ihre Grenze. Ein erster Vorschlag hat ergeben, dass zwischen 80 und 90 Plätzen realisiert werden könnten. «Es wird daran gedacht, diese zu vermieten. Einerseits an die Lehrerschaft, andererseits an Firmen für ihre Mitarbeiter.» Nach Abschluss der Bauarbeiten werde die Festwiese wieder für den ursprünglichen Zweck zur Verfügung stehen.

Gemeinde soll bauen und dann vermieten

Bisher schlägt die Arbeitsgruppe vor, dass die Gemeinde Bauherr über die ganze Anlage sein und die Räumlichkeiten wie bisher vermieten solle. «Das ist aber noch nicht zu Ende diskutiert», erklärt der Gemeindepräsident. Ziel sei es, den Kreditantrag an der Budgetgemeindeversammlung im Herbst 2019 vorzulegen. Die Volksschulgemeinde Tägerwilen werde dann über ihren Teil des Kinder- und Jugendzentrums abstimmen können.

Da mit dem Neubau des Sekundarschulhauses der Pavillon nicht mehr benötigt wurde, übernahm die Gemeinde 2007 die Anlage. Im selben Jahr belegte die evangelische Kirchgemeinde ihre Räumlichkeiten, ebenso der Kindertreff. Ein Jahr später folgte die Spielgruppe. Über Provisorien während der Bauzeit müssen sich die Mieter keine Gedanken machen: «Für den Aus- und Neubau des Schulhauses Trittenbach wurden Container aufgestellt. Fundamente und Leitungen bleiben bestehen, so dass hier vorübergehend Ersatz geschaffen werden kann», sagt Thalmann.

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