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Mehr Platz und Komfort für Sportfischer und Segler: Stadt Kreuzlingen macht Heinrichhalle fit

Am nächsten Donnerstag entscheidet der Gemeinderat über den 1,6-Millionen Franken Kredit für die Sanierung und Erweiterung der Anlage beim Yachthafen.
Martina Eggenberger Lenz
Im vorderen Teil der Halle ist der Sportfischerverein einquartiert. Bild: Martina Eggenberger

Im vorderen Teil der Halle ist der Sportfischerverein einquartiert.
Bild: Martina Eggenberger

Die Heinrichhalle an der Promenadenstrasse, an bester Lage neben dem Restaurant Seegarten am Yachthafen, ist in die Jahre gekommen. Bald 60 Jahre alt ist das Gebäude, das ursprünglich ausschliesslich von der Heinrich-Werft genutzt wurde. Das Areal gehört der Stadt. Den seeseitigen Teil hat die Stadt 1996 im Baurecht an den Sportfischerverein vergeben. Der südliche Hallen-Teil wird vom Junioren-Pool des Yachtclubs sowie der Seglervereinigungen Kreuzlingen und Bottighofen genutzt. Und die Mitte ist nach wie vor von der Heinrich-Werft als Winterlager angemietet.

Junioren beanspruchen mehr Raum

Heute ist auch noch die Wildvogel-Pflegestation auf der Parzelle angesiedelt. Diese zieht aber bekanntlich demnächst zu den Schrebergärten im Sägenösch um. Werft zieht spätestens in fünf Jahren aus Die Heinrichhalle sei seit einiger Zeit auf der Liste der zu sanierenden Gebäude, erklärt Stadträtin Dorena Raggenbass die geplante Investition. Vor drei Jahren habe man deswegen begonnen, mit den Nutzern zu sprechen. Diese hätten ihre Bedürfnisse und Zukunftspläne bekannt gegeben. Die Sportfischer mit 150 Vereinsmitgliedern wollen selbst fast 200000 Franken in den Innenausbau investieren. Die rund 50 Junioren der Segelvereine wären froh um mehr Platz und eine bessere Infrastruktur.

Werft zieht spätestens in fünf Jahren aus

Die Heinrich-Werft beabsichtigt, auf ihrer eigenen Parzelle an der Werftstrasse eine neue Bootseinstellhalle zu bauen. Schliesslich ist die gewerbliche Nutzung in der alten Halle eigentlich nicht zonenkonform. Der Stadtrat skizziert deshalb in seiner Botschaft an den Gemeinderat ein mittelfristiges und ein langfristiges Nutzungs-Szenario mit und ohne Winterlager der Werft. Der Werft-Teil geht spätestens in fünf Jahren an den Junioren-Pool. Stimmt der Gemeinderat nächsten Donnerstag den Plänen zu, dürfen sich die Sportfischer und die Segler freuen. Die Sanierung beschert ihnen ein Plus an Komfort und Raum. So werden beispielsweise überall Zwischenböden eingebaut, damit die Vereine im Winter ihre Boote gut lagern können.

Auch ein Erweiterungsbau auf der Westseite ist vorgesehen, im Sinne einer besseren Ausnutzung. Bei den hohen Kosten von 1,6 Millionen Franken sei sie mit der Frage konfrontiert worden, wieso man nicht einen Ersatzneubau plane. Unter anderem sei das keine Option, weil der Innenausbau bei den Sportfischern teils schon sehr gut sei. Ein Grund dafür, warum die Sanierung so teuer werde, sei das asbesthaltige Dach. «Mit der Gesamtsanierung ermöglichen wir eine gute Lösung für den Sport», ist die Stadträtin vom Vorgehen überzeugt.

Stadt soll 25000 Franken des Darlehens für die International School zurück bekommen

Der Gemeinderat wird an seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien voraussichtlich ein weiteres Geschäft abhaken. Es geht um den Teilerlass des Darlehens, das die Stadt der Stiftung International School Kreuzlingen-Konstanz (ISKK) 2004 gewährt hat. Bereits im Juli 2017 wollte der Stadtrat eine entsprechende Botschaft absegnen lassen. Die Stiftung ist bekanntlich überschuldet und soll aufgelöst werden. Die ISKK gehört seit 2015 zur SBW Haus des Lernens und befindet sich auf dem neuen Campus an der Seestrasse. Weil der Gemeinderat vor einem Jahr die Botschaft, die den Erlass des gesamten Darlehens vorsah, zurückwies, sind der Stadt- und der Stiftungsrat noch einmal zusammen gesessen. Die Aktiven der Stiftung betragen aktuell rund 30000 Franken. Davon sollen nun 25000 Franken an die Stadt zurück gehen. 5000 Franken sind für die Liquidation der Stiftung vorgesehen. Falls noch ein Rest übrig bleibe, werde dieser an eine gemeinnützige Institution gehen. Somit müsste die Stadt von ihrem einstigen Darlehen, das man im Sinne einer Anschubfinanzierung gesprochen hatte, noch 275000 Franken abschreiben. (meg)

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