Die Sonnelinde in Berg freut sich über mehr Platz und einen runden Geburtstag

Das Haus «Sonnenlinde» bietet Menschen mit Beeinträchtigungen seit 25 Jahren ein Zuhause und Beschäftigung. Im Rahmen der Jubiläumsfeier konnten die Besucher am Samstag die neuen Räume besichtigen.

Monika Wick
Drucken
Teilen
Besucher und Bewohner lauschen den Grussworten von Heimleiter Jochen Anselstetter. (Bild: Monika Wick)

Besucher und Bewohner lauschen den Grussworten von Heimleiter Jochen Anselstetter. (Bild: Monika Wick)

«Fast in jedem Dorf findet sich eine Linde. Sie wurden an besonderen Orten gepflanzt, wo viele besondere Menschen zusammenkommen. Und die Sonne steht in der Mitte», sagte Jürg Bregenzer. Der Vorsitzende der Institutionsleitung des Ekkharthofs erklärte mit seiner Aussage, wie das Haus «Sonnenlinde» zu seinem Namen gekommen war.

Ausbau im Jubiläumsjahr

Seit 25 Jahren befindet sich in dem ehemaligen Bauernhaus eine Aussenstelle des Ekkharthofs Lengwil. Am Samstag feierte die «Sonnenlinde» nicht nur ihr Jubiläum, sondern bot den Besuchern die Gelegenheit, die um- und ausgebauten Räumlichkeiten der Wohn- und Beschäftigungsstätte für Menschen mit Beeinträchtigung zu besichtigen.

Gegründet wurde die Wohngruppe 1993 und bot damals Platz für acht Bewohner und deren Betreuer. «Es war sehr familiär. Hier wuchsen Kinder auf, einige wurden sogar hier geboren», erinnerte sich Jürg Bregenzer. Heute leben laut Jürg Bregenzer keine Mitarbeiter mehr auf der «Sonnenlinde», wodurch der gesamte Wohnraum den zu betreuenden Personen zur Verfügung steht.

Neue Bäder und mehr Räume

Nachdem der Regierungsrat des Kantons Thurgau 2015 entschieden hatte, die «Sonnenlinde» auf 17 Plätze zu erweitern, wurde das Gebäude im vergangenen Jahr umgebaut um die zusätzlichen Wohnheimplätze zu realisieren. Neben dem Umbau der Zimmer wurden vier neue Bäder geschaffen sowie die bestehenden saniert.

«Wir sind stolz darauf, dass wir in Berg eine derartige Institution haben. Zudem habe ich tiefen Respekt vor der der intensiven Aufgabe, die Sie hier bewältigen», sagt Gemeindepräsident Max Soller, der neben Heimleiter Jochen Anselstetter, Vorstandsmitglied Jürg Niklaus und Wohnheimleiter Thomas Niebling Grussworte überbrachte.