Mehr Licht und Ton für die Berger Kirchbürger

Die Stimmberechtigten der evangelische Kirchgemeinde bewilligen einen
Planungskredit für die Renovation und Aufwertung des Kirchgemeindehauses Neuwies.

Susanna Ribi
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Die Stimmberechtigten der evangelischen Kirchgemeinde Berg entscheiden über den Planungskredit. (Bild: Susanna Ribi)

Die Stimmberechtigten der evangelischen Kirchgemeinde Berg entscheiden über den Planungskredit. (Bild: Susanna Ribi)

Das Kirchgemeindehaus Neuwies ist in die Jahre gekommen. Es hat mittlerweile 40 Jahre auf dem Buckel und weist Mängel auf. Besonders die Decke und die technischen Anlagen sind in einem schlechten Zustand. Wie Joel Keller, Präsident der evangelischen Kirchgemeinde Berg, an der Versammlung vom Montagabend ausführte, soll das Kirchgemeindehaus nach einer Innenrenovation künftig heller und einladender sein.

Der Schallschutz soll ebenfalls verbessert werden, um die Raumakustik und die parallele Nutzung der Kirchgemeinde- und Schulräumlichkeiten zu optimieren. Zudem soll die Ton- und Videotechnik auf den neusten Stand gebracht werden.

Kritik an hohen Kosten

Aufgrund der erwarteten Kosten von 300'000 Franken äussern mehrere Kirchbürger ihre Bedenken an der gut besuchten Versammlung. Joel Keller stellt jedoch klar, dass es sich beim genannten Betrag um eine Schätzung handelt und die Kosten wahrscheinlich tiefer ausfallen werden. Mit grossem Mehr heisst die Versammlung den Planungskredit von 22700 Franken gut.

Rechnung schliesst im Plus

Die Jahresrechnung 2018 der Evangelischen Kirchgemeinde Berg schliesst mit einem Überschuss von über 50000 Franken ab. Budgetiert war ein Rückschlag von 13000 Franken. Die Gründe für die Verbesserung liegen auf der Ertragsseite, speziell die Einnahmen aus Einkommens- und Grundstückgewinnsteuern fielen höher aus. Einstimmig genehmigen die Anwesenden die Rechnung und die Zuweisung des Gewinns ins Eigenkapital.

Die Baukommission unter der Leitung von Reto Dürig erhält somit den Auftrag, ein Projekt auszuarbeiten. Sofern dieses mit dem entsprechenden Kredit bei der nächsten Versammlung genehmigt wird, können die Renovationsarbeiten im Sommer 2020 ausgeführt werden.

Drei Abschiede und ein Neuanfang

Später am Abend werden die beiden Mitarbeitenden Timo Stiefel und Simona Pfister aus der Kirchgemeinde verabschiedet; ebenfalls Reto Dürig, der aus der Kirchenvorsteherschaft zurücktritt. Dennoch bleibt er Präsident der Baukommission. Als Nachfolger in die Vorsteherschaft wird Christoph Zimmermann aus Berg einstimmig gewählt und im neuen Amt willkommen geheissen.