Mehr Geld vom Amriswiler Stadtrat für das geplante Gemeinschaftsgrab

Der Amriswiler Stadtrat spricht einen Zusatzkredit von 8500 Franken für die Ausarbeitung einer Projektidee.

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Das bestehende Gemeinschaftsgrab wird bis Ende dieses Jahres voll belegt sein.

Das bestehende Gemeinschaftsgrab wird bis Ende dieses Jahres voll belegt sein.

Bild: PD

Der Wunsch nach einer Beisetzung in einem Gemeinschaftsgrab, jedoch mit Namen, ist schon heute gross und dürfte weiter zunehmen. In grösseren Städten findet bereits jede zweite Beisetzung in einem solchen Grab statt. Hingegen nehmen die Beisetzungen in einem Erdbestattungsgrab laufend ab. Auf dem Friedhof Amriswil dürfte in Zukunft deshalb immer mehr Platz zur Verfügung stehen.

Der Bau eines neuen und ausreichend gross dimensionierten Gemeinschaftsgrabs soll dafür sorgen, dass diese Bestattungsform auch in den kommenden Jahren angeboten und das entsprechende Bedürfnis abgedeckt werden kann. Stadträtin Sandra Reinhart und Friedhofvorsteherin Evelyne Zöllig haben deshalb an mehreren Orten Gemeinschaftsgräber besichtigt, etwa in Winterthur, Bronschhofen und St.Gallen.

Die Friedhofkommission hat sich an der Sitzung vom 2. Juni 2020 eingehend über dieses Thema unterhalten und auf dem Friedhofsgelände einen passenden Standort für ein neues Gemeinschaftsgrab bestimmt. Der besichtigte Platz westlich der neuen Erdbestattungsfelder eignet sich gut für ein neues Gemeinschaftsgrab. Beabsichtigt ist der Bau einer grosszügigen Grabstätte, wobei der Zugang für Personen im Rollstuhl besser möglich sein muss als heute.

Für das Ausarbeiten einer Projektidee wurde im Budget 2020 ein Betrag von 1500 Franken berücksichtigt. Leider reicht dieser Betrag bei weitem nicht aus. Wenn drei bis vier Landschaftsarchitekten eine Projektidee ausarbeiten sollen, muss mit Kosten von rund 10000 Franken gerechnet werden. Die Friedhofkommission beantragte dem Stadtrat deshalb einen Zusatzkredit von 8500 Franken. Dieser wurde in der letzten Sitzung bewilligt. (red)