Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Mehr Biodiversität beim Bahnhof Steinebrunn

Erste Naturschutzprojekte sind lanciert worden, die der Gemeinderat und die Energiekommission anstiessen.
Trudi Krieg
Diese Leute engagieren sich für ein Egnach, in dem sich noch ihre Enkel wohlfühlen. (Bild: Trudi Krieg)

Diese Leute engagieren sich für ein Egnach, in dem sich noch ihre Enkel wohlfühlen. (Bild: Trudi Krieg)

Der Gemeinderat und die Energiekommission Egnach stiessen einen Prozess an, um die Natur zu schützen und um die Lebensqualität bis 2030 zu verbessern. In einem Workshop im März dieses Jahres wurden Projektgruppen gebildet, das Ostschweizer Zentrum für Gemeinden OZG-FHS St. Gallen begleitete die Mitwirkenden fachlich. Vergangenen Dienstag wurden die ersten Resultate vorgestellt.

Mit grossem Erfolg wurde der Bring- und Holtag verwirklicht, wie Projektleiter Christian Katz berichtete. Dieser Anlass soll darum wiederholt werden. Für ein Répair Cafè steht schon die Örtlichkeit im Heim der Stiftung Egnach fest. Freiwilligenarbeit, die gut funktioniert, kam zur Sprache und es wurde herausgefunden, dass kein Bedürfnis besteht für weitere Märkte. Im Zeitalter der Digitalisierung sei das direkte Gespräch und die Zusammenarbeit ein positiver Nebeneffekt bei der Zukunftsgestaltung, fand Gemeindepräsident Stefan Tobler. Eine weitere Gruppe berichtete, wie bei der Sanierung vom Bahnhof Steinebrunn die Biodiversität mit Pflanzen und einer Trockenmauer gefördert wurde. Dies in Zusammenarbeit mit der Südostbahn. Es fanden sich genug Helfende, welche in Fronarbeit die Mauer bauten. Beim Grünstreifen zwischen Strasse und Radweg von Neukirch nach Winden wurde das Teilstück bei Thomas Nagels Land schon biodivers aufgewertet. Beim Rest ist geplant, den Humus abzutragen und eine Naturwiese zu säen.

Amphibienteich und einheimische Gehölze

Ueli Schoch berichtete vom Projekt zwischen dem Ballen und der Kiesgrube, bei dem mit einem Amphibienteich und einheimischen Gehölzen das Naturschutzgebiet vergrössert werden soll. Man sei in Verhandlung mit den Bauern. An sich machen die Bauern schon viel, man denke an das Landschaftsqualitäts- und das Vernetzungsprojekt. Das umweltschonende Denken soll nun auch noch in den öffentlichen und privaten Gärten umgesetzt werden.

Die Gruppe mit Pasqual Stüdle ist daran, eine Energiegenossenschaft zu gründen. Als Erstes untersucht sie, ob auf dem Dach der Rietzelghalle mit Sonnenenergie Strom erzeugt werden könnte. Man sei im Gespräch mit der Gemeinde.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.