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Mehr als zwanzig lokale Künstler machen bei Kreatives Gottlieben mit

Zwei Tage Kunst in allen Facetten gab es am Wochenende im kleinen Dorf am Seerhein. Die Teilnehmer öffneten die Türen zu ihren Ateliers.
Isabelle Merk
Mitorganisator Jo Stark freut sich über die positive Resonanz. (Bild: Isabelle Merk)

Mitorganisator Jo Stark freut sich über die positive Resonanz. (Bild: Isabelle Merk)

«Die Idee für diesen Anlass kam Jo Stark und mir bei einem feinen Glas Wein im Februar», berichtet Ursula Gerster, Gemeinderätin und Mitglied des Organisationskomitees Kreatives Gottlieben. Beide waren sich einig, der Anlass sollte schlank gehalten werden. Ausser einem kleinen Organisationskomitee, welches aus nur vier Personen bestand, verzichtete man auf die sonst üblichen Strukturen und baute dafür auf die Selbstverantwortung der Aussteller – was sich lohnte. Mit nur einer Sitzung konnte ein ansprechender Anlass organisiert werden.

Wo sich die Schönheit des Thurgaus zeigt

Gottlieben ist mit seinen 360 Einwohnern eine wirklich kleine Gemeinde. Wenn es aber um Kunsthandwerk und Geschichte geht, dann ist Gottlieben überaus gross. Aus der Bevölkerung konnten über 20 Künstler für diesen Anlass gefunden werden. Die gezeigte Palette künstlerischen Schaffens geht von Malerei über Skulpturen, Fotografien, Schmuck, Ikebana-Gestecken bis hin zu Puppen, Textilien und Keramik. Die Vielfalt war beeindruckend. Eine Besucherin, welche ursprünglich aus dem Berner Oberland stammt, formulierte sehr treffend: «Die Thurgauer sind manchmal etwas sehr bescheiden. Ich freue mich, hier zu sein und die Schönheit des Thurgaus, welche sich hier in Gottlieben besonders zeigt, in mich aufzunehmen. Auf diese Schönheit darf man stolz sein.»

Gottlieben Kreativ lud ein, durch das Dorf zu flanieren, in verschiedene Ateliers und Ausstellungsräume hineinzublicken und von den Künstlern hautnah mehr über ihr Schaffen zu erfahren, sich auszutauschen und die spezielle Atmosphäre zu geniessen. Neben den offenen Türen bot ein kleines Dampfboot kostenlos Fahrten an, welche vollends ausgebucht waren. Lore Gerster las einige Anekdoten von Clärle von Bodman geschrieben über Emanuel von Bodman, und das Xolo-Quartett gab ein Konzert in der Kirche, welche bis auf den letzten Platz gefüllt war. Mit Willi Tobler und Markus Landert waren zudem zwei Adolf-Dietrich-Spezialisten vor Ort, die einen spannenden Vortrag über den Maler hielten.

So viel Kunst in einem so kleinen Dorf

Der gesamte Anlass war nicht kommerziell und sollte vielmehr eine Möglichkeit sein, zu zeigen, was an Kunst im Dorf geschaffen wird und das Miteinander vertiefen. Gemäss Jo Stark und Ursula Gerster ist dies absolut gelungen, alle arbeiteten Hand in Hand. «Selbst wenn man hier in Gottlieben lebt, weiss man nicht, wie viel Kunst in diesem Dorf geschaffen wird», meinte Jo Stark Aussteller, Ideengeber und Mitglied des Organisationskomitees.

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