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Mauren bekommt eine Kiesgrube

Die Strabag AG öffnet beim Ortseingang von Mauren eine neue Kiesgrube. In den kommenden eineinhalb Jahren will sie dort rund 100'000 Kubikmeter Kies abbauen. Anschliessend wird die Grube wieder befüllt und rekultiviert.
Mario Testa

Das Kieswerk in Bürglen gibt es bereits seit 67 Jahren. Dort gewinnt die Strabag AG Kies, Sand und Splitt. Der Kies wird aus den Ablagerungen im Thurvorland gebaggert. Splitt wird durch Brech- und Siebvorgänge hergestellt und ebenfalls in verschiedenen Korngrössen angeboten. Sand, Kies und Split werden hauptsächlich für Rohbauten, Strassenbeläge oder im Gartenbau eingesetzt.

Nun öffnet die Strabag AG eine weitere Grube. Die neue Kiesgrube entsteht neben der Weinfelderstrasse beim Ortseingang von Mauren. Derzeit tragen Bauarbeiter mit Baggern den Humus und die darunter liegende Unterbodenschicht ab. «Der Humus und die Unterboden wird auf dem angrenzenden Feld aufgeschüttet. Er wird nach Abschluss der Kiesgewinnung wieder zur Rekultivierung verwendet», sagt Betriebsleiter Alexander Frigoli. Aufgeschüttet wird die Grube mit sauberem Aushub und darauf kommen dann Unterboden und Humus. «Nach ein paar Jahren sieht das Feld wieder gleich aus wie zuvor und wir können es dem Bauern wieder übergeben.»

Eine sechs Meter dicke Schicht Kies

Die Strabag AG rechnet mit rund 100'000 Kubikmetern Kies, die sie in der neuen Grube abbauen kann. Der Abbau dauert etwa eineinhalb bis zwei Jahre. Den für die Kiesabbau nötigen Richtplan haben die Gemeinden Bürglen, Berg und Weinfelden im Jahr 2012 erarbeitet. Dieser wurde laut Bergs Gemeindepräsident Max Soller im Jahr 2013 vom kantonalen Departement für Bau und Umwelt genehmigt. Für den Abbau in Mauren musste die Strabag AG ein Baugesuch an die Gemeinde Berg stellen. Ein Grossteil der Prüfung des Gesuchs fand bei den verschiedenen Ämtern des Kantons statt. Genehmigt hat das Baugesuch zum Schluss die Gemeinde Berg.

Um das Kieswerk und die neue Grube zu verbinden, hat die Strabag AG eine temporäre Brücke über den Giessen gebaut. «Wir mussten uns beim Bau an die Vorgaben eines 100-jährigen Hochwassers halten», sagt Betriebsleiter Alexander Frigoli. «Diese Vorgaben haben die Höhe und Länge der Brücke definiert.» Dank der Brücke und der ebenfalls zusätzlich erstellten temporären Piste, können die Kiestransporter zwischen Grube und Werk zirkulieren, ohne auf öffentlichen Strassen zu fahren.

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