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Matthias Hofmann macht das Rennen in Bottighofen

Der parteilose Zahnarzt setzt sich im zweiten Wahlgang gegen seine Mitbewerber Beat Müller und Michael Thurau klar durch.
Martina Eggenberger Lenz
Matthias Hofmann nimmt im Dorfzentrum die Gratulation des amtierenden Gemeindepräsidenten Urs Siegfried entgegen. (Bild: Donato Caspari)

Matthias Hofmann nimmt im Dorfzentrum die Gratulation des amtierenden Gemeindepräsidenten Urs Siegfried entgegen. (Bild: Donato Caspari)

Der zweite Wahlgang brachte in Bottighofen Klarheit. Matthias Hofmann durfte sich gestern beim Wahlapéro im Dorfzentrum als Sieger und neuer Gemeindepräsident feiern lassen. Er konnte 72 Stimmen mehr für sich gewinnen als Beat Müller, der sich klar geschlagen geben musste. Am wenigsten Stimmen machte Michael Thurau.

Anders als seinen Konkurrenten ist es Matthias Hofmann gelungen, im Vergleich zum ersten Wahlgang noch einmal deutlich zuzulegen. Er konnte zusätzliche 135 Wähler für sich mobilisieren.

«Ich hätte das Resultat so in dieser Deutlichkeit nicht erwartet»,

freute sich der strahlende Sieger. Er schreibt den Erfolg einerseits seiner Wahlwerbung zu. Andererseits betont er, dass bei ihm bezüglich des Pensums mit 50 Prozent Klarheit bestanden habe. Zudem habe er einige wichtige Unterstützer im Dorf gehabt.

Faire Verlierer

Beat Müller nimmt zur Kenntnis, dass die freien Stimmen aus dem ersten Wahlgang primär zu Matthias Hofmann gegangen sind. Das Resultat zeige, dass er selbst sein Potenzial ausgeschöpft habe. Die Pensenfrage habe die Wahl sicher mitentschieden. Aber ob sie alleine aussschlaggebend war, mag Müller nicht beurteilen. Er konzentriere sich jetzt auf die Arbeit im Gemeinderat.

Michael Thurau hat sich ebenfalls noch reelle Chancen ausgerechnet. «Ich hatte die Hoffnung und auch das Gefühl, dass die Stimmung meiner Person gegenüber gedreht hat.» Nach der sehr intensiven Zeit sei es für ihn aber auch okay, eine Pause einzulegen.

Zusammen für einen geregelten Übergang

Begleitet vom Spiel der Musikgesellschaft Scherzingen durfte Matthias Hofmann viele Gratulationen entgegen nehmen. Allen voran vom noch amtierenden Gemeindepräsidenten Urs Siegfried. Beide versicherten: «Wir werden jetzt einen nahtlosen Übergang vorbereiten.» Der Wahlkampf habe im Dorf zwar Wellen geworfen, aber hoffentlich keine Gräben gerissen, meinte Hofmann. Er wolle so schnell wie möglich eine Auslegeordnung machen und einen Fahrplan für die Amtsübergabe definieren.

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