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«Man muss im Gespräch bleiben», sagt der Organisator der Bischofszeller Tischmesse. Nun hört er auf.

Organisator Roland Geiger zieht nach der letzten Tischmesse unter seiner Regie eine positive Bilanz.
Barbara Hettich
Die Leute nehmen sich an der Messe Zeit, einen genaueren Blick auf das Angebot zu werfen. (Bild: Reto Martin)

Die Leute nehmen sich an der Messe Zeit, einen genaueren Blick auf das Angebot zu werfen. (Bild: Reto Martin)

«Cool, klein, herzig, überschaubar, vergleichbar mit einem Koffermarkt», beschreibt eine Besucherin aus Gossau die Bischofszeller Tischmesse. Auf einem Tisch gibt es nicht viel Platz, die Gefahr einer Überflutung mit Produkten und einer Überforderung des Publikums besteht nicht, und vielleicht ist es gerade das, was die Tischmesse auszeichnet und sympathisch macht. Am Sonntag ging es in der Bitzihalle also nicht ums Verkaufen. Wer diesen Anspruch hatte, war fehl am Platz. «Für mich ist das der perfekte Ort, mich zu präsentieren, bekannt zu machen und zu vernetzen», sagt Heike Truckses-Marks, die vor drei Jahren eine Shiatsu-Praxis in Bischofszell eröffnet hat. So sieht es auch der Landmaschinenmechaniker der Bischofszeller Firma Stark Technik AG, der wenige Tische weiter mit einer elektrischen Rebschere die Aufmerksamkeit der Besucher auf sicher hat.

Auch Stadt und Schule machten mit

Stadt und Schule präsentieren sich ebenso wie Bürgerhof und Sattelbogen oder die Technischen Betriebe. «Wir wollen mit der Bevölkerung im Gespräch bleiben», sagt Stadtrat Bruno Niedermann. «Für uns ist dies ein guter Ort, anstehende Projekte zu präsentieren», sagt Schulpräsidentin Corinna Pasche-Strasser. Für Urs Koller, neuer Geschäftsleiter der Bischofszeller Altersheime, ist die Tischmesse eine gute Möglichkeit, sich bekannt zu machen.

Über Jahre haben Roland Geiger (Computer Fritz) und Lukas Zogg (Dropa Drogerie) die Tischmesse organisiert. Nun zum letzten Mal. Ob es auch im kommenden Jahr eine Tischmesse gibt, wird an der Versammlung des Gewerbevereins entschieden. Trotz weniger Besuchern im Vergleich zu den vergangenen Jahren, zieht Roland Geiger eine positive Bilanz. «Wenn es mit der Tischmesse weitergeht, werde ich teilnehmen. Man muss in Kontakt und im Gespräch bleiben, auch wenn man genügend zu tun hat.»

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