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Märstetter Vereine erhalten eine Vitrine für ihre Trophäen und Banner

Seit neustem hängt ein neuer Schaukasten in der Sekundarschule Weitsicht. Die verschiedenen Märstetter Gruppen können nun gewonnene Pokale und Fahnen ganz prominent versorgen und ihre Errungenschaften präsentieren.
Viviane Vogel
Gemeinderat Nathanael Huwiler, Schreiner Peter Pupikofer, von der Musikgesellschaft Patrick Spiri, Turner Manuel Tschirren und Turnerin Fabienne Müllhaupt wissen nun, wo die Fahnen wohnen. (Bild: Viviane Vogel)

Gemeinderat Nathanael Huwiler, Schreiner Peter Pupikofer, von der Musikgesellschaft Patrick Spiri, Turner Manuel Tschirren und Turnerin Fabienne Müllhaupt wissen nun, wo die Fahnen wohnen. (Bild: Viviane Vogel)

Ein Schlüssel wird noch übergeben und die letzte Fahne wird noch eingesetzt. «Der Kasten sieht gar nicht so neu aus» findet Gemeinderat Nathanael Huwiler an der Einweihung der neuen Fahnenbox. Diese Feststellung meint er durchaus als Kompliment. Denn das neue Zuhause für die Vereinsfahnen wurde extra so konzipiert, dass es sich dem Stil des Sekundarschulhauses Weitsicht anpasst. «Es war lange eine Frage, ob wir das überhaupt dürfen. Der Architekt, der dieses Schulhaus 1998 konzipiert hat, hat ja auch Rechte an seiner Arbeit», erklärt Huwiler. Da nun der Kasten im gleichen Stil gehalten ist, sei es kein Problem.

Fahne sucht ein Zuhause

Sechs bis sieben Jahre Arbeit haben zu diesem Ergebnis geführt. «Zwei Vereine, darunter auch der TV Märstetten, hatten keinen Platz mehr für ihre Fahne. Deshalb entstand das Anliegen, eine neue Lösung zu finden», erläutert der Gemeinderat. Warum es dann doch etwas länger gedauert hat, erklärt Huwiler wie folgt: «Solche Geschichten brauchen immer etwas Anlaufzeit, um die Kosten festzulegen und die Details abzuklären.» Die Kosten haben sich auf rund 10’000 Franken belaufen. Die neue Heimat für die Fahnen ist auf ihren Standort in der Sekundarschule gut vorbereitet. «Das ist Sicherheitsverbundglas. Das macht man nicht einfach so kaputt», sagt Schreiner Peter Pupikofer. Ausserdem wurde in weiser Voraussicht ein Vorsprung aus Holz unter das Glas gesetzt – wenn also etwas durch die Halle geschoben wird, und gegen den Kasten prallen sollte, fängt das Holz an Stelle des Glases den Schlag ab.

Ein weiterer Kniff: Im Glas hat es einen Filter drin, der die meisten UV-Strahlen herausfiltert. So können die Fahnen prominent gleich am Eingang in gutem Licht hängen, ohne sofort zu vergilben. Die anwesenden Vereinsmitglieder fragen, ob denn auch gewonnene Kränze und Pokale zu den Fahnen gestellt werden dürfen. «Ja, das war auch die Idee», antwortet Huwiler. Die Gemeinde wolle den Vereinen ihre Wertschätzung zeigen. Huwiler lobt: «Die Vereine tun der Gemeinde gut, sie beleben Märstetten. Wir wissen das zu schätzen.» Manuel Tschirren, der für den Turnverein Märstetten vor Ort ist, findet das eine schöne Geste. «Wir sind froh, dass wir nicht mehr heimatlos sind. Die Schule bietet sich an, weil das ein unabhängiger, beständiger Ort ist. Hier gibt es nicht immer wieder Wechsel. Das scheint mir ein guter Ort für eine Fahne zu sein.» Tschirren ist der Gemeinde dankbar, dass sie dieses Unterfangen finanziert und unternommen hat.

Im «Rössli» war es auch schön

Für den Damenturnverein Märstetten ist Fabienne Müllhaupt an die Einweihung gekommen. «Das erste, was man bei Eintritt des Gebäudes sieht, sind die Vereine des Dorfes. Das gefällt mir», schwärmt Müllhaupt. Die Fahne des Damenturnvereins war vorher einen Stock weiter oben, in einem Schrank. Der Umzug hat sich also gelohnt. Die Musikgesellschaft entsandte Patrick Spiri. Für seinen Verein sei es ein hin und her gewesen. «Wir sind glücklich gewesen im Restaurant Rössli. Deshalb haben wir viel darüber nachgedacht und mit den Beizern gesprochen.» Die Musiker hätten sich dann darauf geeinigt, dass man es auf sich zukommen lasse. «Wir haben uns gesagt, dass wir uns nicht quer stellen, wenn dieser Kasten tatsächlich kommt.» Auch Spiri ist nun zufrieden mit dem Stil der Vitrine und dem prominenten Standort.

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