Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Märstetter Gemeinderätin will Präsidentin werden - auch ohne Nomination der Findungskommission

Seit vergangenem Donnerstag ist klar, dass Gemeinderätin Susanne Vaccari für das Gemeindepräsidium kandidiert. Die Ottobergerin gibt deshalb den Rücktritt aus dem Gemeinderat und setzt alles auf eine Karte. Dies, obwohl sie von der Findungskommission nicht als Kandidatin vorgeschlagen wird.
Sabrina Bächi
Gemeinderätin Susanne Vaccari ist von der Findungskommission nicht als offizielle Kandidatin für das Gemeindepräsidium ausgewählt worden. Trotzdem will sie für das Amt kandidieren. (Bild: PD)

Gemeinderätin Susanne Vaccari ist von der Findungskommission nicht als offizielle Kandidatin für das Gemeindepräsidium ausgewählt worden. Trotzdem will sie für das Amt kandidieren. (Bild: PD)

Susanne Vaccari, sind Sie sehr enttäuscht, dass sie von der Findungskommission nicht als Kandidatin vorgeschlagen werden?

Eher erstaunt, dass mein Dossier dafür nicht reichte. Ich habe doch schon einige Jahre in der Schulbehörde und nun im Gemeinderat gearbeitet und bringe gerade in Bereichen Finanzen und Bau einen gut gefüllten Rucksack an Erfahrungen mit. Überrascht hat mich zudem, dass zwei ausserkantonale Kandidaten ausgewählt wurden.

Was hat Sie dazu bewogen, für das Präsidentenamt zu kandidieren?

Ich bin in Märstetten aufgewachsen, ich kenne die Gemeinde und man kennt mich. Seit Beginn der aktuellen Amtsperiode bin ich im Gemeinderat tätig und meine Aufgaben sind herausfordernd aber bereiten mir grosse Freude. Ich setzte mich gerne zum Wohl und zur Weiterentwicklung der Gemeinde ein und das könnte ich in der Funktion als Gemeindepräsidentin noch besser.

Hat Ihnen die Findungskommission mitgeteilt, weshalb Sie als Kandidatin nicht berücksichtigt wurden?

Ja, das wurde mir telefonisch mitgeteilt. Sie sagten mir, dass die anderen Kandidaten mehr politische Erfahrung hätten und zudem alle Kantonsräte sind. Zudem seien zwei Kandidaten aktuell Gemeindepräsidenten und einer habe mehr technisches Wissen als ich. Diese Begründung habe ich so zur Kenntnis genommen.

Es wurden drei Männer ausgewählt, ist das eine verpasste Chance?

Ich möchte sicher keinen Frauenbonus haben. Ich habe mit dem Ressort Bau die vergangenen Jahre bewiesen, dass die hochgesteckten Ziele auch als Frau erreicht werden können. Es würde mich natürlich freuen, für die Frauen eine Lanze zu brechen. Schliesslich werden die Stimmberechtigten entscheiden.

Was wäre ihr Ziel als Gemeindepräsidentin?

Meine Vision ist eine Gemeinde, in der die Bürger ernst genommen werden und eine gute Kommunikation herrscht. Ich würde alles daran setzen, dass der Bürger uns als Behörde vertrauen kann.

Was ist nun ihr weiteres Vorgehen?

Auch wenn ich von der Findungskommission nicht vorgeschlagen bin, werde ich trotzdem kandidieren. Der wichtigste Schritt war für mich, meine Kandidatur nun endlich der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Deshalb auch der Rücktritt im Falle einer Nichtwahl als Gemeindepräsidentin.Dies entspricht meiner klaren Linie, welche ich schon immer verfolgt habe.

Was haben Sie für Rückmeldungen aus der Bevölkerung?

Bisher nur Positive.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.