Märstetten startet mit Gedanken an die Umwelt ins neue Jahr

Viele Gäste besuchten am Dienstag den zwölften und letzten Neujahrsapéro mit Gemeindepräsident Jürg Schumacher. Der Gemeindepräsident sprach mit ihnen auch über den Klimawandel.

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Gemeindepräsident Jürg Schumacher spricht mit Einwohnerinnen und Einwohnern am Neujahrsapéro in Märstetten. (Bild: PD/Werner Lenzin)

Gemeindepräsident Jürg Schumacher spricht mit Einwohnerinnen und Einwohnern am Neujahrsapéro in Märstetten. (Bild: PD/Werner Lenzin)

(red) «Nach der Eiszeit entstand im Thurtal ein riesiger See zwischen Kradolf-Schönenberg und Andelfingen», sagt Gemeindepräsident Jürg Schumacher an die 300 Einwohnerinnen und Einwohner in der Weitsicht gerichtet. «An den tiefsten Stellen zwischen Märstetten und Weinfelden war der See 250 Metern tief. Noch heute sichert dieser ehemalige Gletschersee den Trinkwasserbedarf für 100000 Menschen», sagte Schumacher am Dienstag, anlässlich seiner zwölften und letzten Neujahrsansprache.

«Was kann jeder Einzelne von uns dazu beitragen, um der Klimaveränderung entgegen zu wirken?» fragt Schumacher ins Rund. «Wir müssen es schaffen, genügend Strom auf umweltfreundliche Art zu produzieren. Eine Möglichkeit, um Strom zu speichern ist die Umwandlung in Wasserstoff, der ebenfalls für den Antrieb von Fahrzeugen eingesetzt werden kann», sagt er.

Mehr Bushaltstellen im Dorf

Bis es soweit sie, gelte es, vermehrt auf öffentlichen Verkehrsmittel wie Bahn und Post umzusteigen.  «Märstetten hat eine neue Postautohaltestelle vor dem Gemeindehaus erhalten und die beiden Haltestellen an der Bahnhofstrasse werden im Rahmen der Strassensanierung etwas nach Süden verschoben», erklärt Schumacher. «Benützen sie die Möglichkeit des öffentlichen Verkehrs, denn die Gemeinde unterstützt diesen mit einem namhaften Betrag.»

Musikalische umrahmte die einheimische Pianistin Anna Hoffmann den Anlass. 30 Neuzuzüger liessen sich vor dem Neujahrs-Apéro im Rahmen einer Carfahrt durch Gemeindepräsident Jürg Schumacher die Gemeinde und ihre drei Ortsteile Märstetten, Ottoberg und Boltshausen vorstellen. (red)