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Märstetten: Neun Kandidaten für sechs Sitze im Gemeinderat

Für die Gemeinderatswahlen Ende November haben sich bis zum Ende der offiziellen Frist neun Kandidaten gemeldet. Zu vergeben gibt es indes nur sechs Sitze.
Sabrina Bächi
Im Märstetter Gemeindehaus regieren ab kommenden Sommer neue Kräfte. (Bild: Andrea Stalder)

Im Märstetter Gemeindehaus regieren ab kommenden Sommer neue Kräfte. (Bild: Andrea Stalder)

In Märstetten brodelt es. Die Zutaten für die Suppe stehen bereit und die Auswahl ist gross. Doch was letztlich in die Suppe reinkommt, entscheiden die Stimmbürger am 25. November selbst. Die Märstetter haben die Qual der Wahl, sowohl bei der Nachfolge fürs Präsidium als auch für den Gemeinderat.

Denn für den frei werdenden Sitz von Gemeindepräsident Jürg Schumacher bewerben sich drei Personen. Für den Gemeinderat, bei dem es insgesamt sechs Sitze gibt, sind es neun Kandidaten, die um die Gunst der Wähler buhlen. Drei davon sind Bisherige. Die Märstetter haben also die Möglichkeit, Ende November eine Suppe anzurühren, die neue Zutaten enthält: Gemeindepräsidium wie auch Gemeinderat könnten komplett neu besetzt werden.

Vor zwei Jahren sah es noch anders aus

Heinz Nater, derzeitiger Vize-Gemeindepräsident, findet die Ausgangslage positiv. «Die Märstetter wollten eine Auswahl und das haben sie nun», sagt er. Nater glaubt, dass die Bevölkerung einen Neuanfang und frischen Wind wolle. «Es kann gut sein, dass durch die Neubesetzung im Präsidium viele dachten, dass es angebracht ist, einen grossen Wechsel zu haben.» Denn vor zwei Jahren sah die Situation mit einem freien Sitz im Gemeinderat ganz anders aus. Damals habe er sich fast notgedrungen gemeldet.

Heinz Nater, Gemeinderat, Vize-Gemeindepräsident (Bild: PD)

Heinz Nater, Gemeinderat, Vize-Gemeindepräsident (Bild: PD)

«Es gab keine Kandidaten, also habe ich mich zur Wahl gestellt.»

Er mache die Arbeit als Gemeinderat sehr gerne und stellt sich daher auch zur Wiederwahl. Dass die derzeitige Situation auf eine Unzufriedenheit der Märstetter Bevölkerung zurück zu führen sei, glaubt er nicht. «Es hat mich auch überrascht und ich finde die Situation schon speziell, aber ich sehe das positiv», sagt Nater. Auch in Vereinen habe er das schon erlebt, dass bei einem Wechsel von langjährigen Vorstandsmitgliedern eine grosse Rochade stattgefunden habe.

Bisherige wollen die neuen Mitglieder unterstützen

Ganz neu soll dann aber doch nicht alles werden. «Wir drei Bisherigen, also ich, Diana Manser und Guido Stadelmann, sind ein eingespieltes Team. Es wäre natürlich toll, wenn wir wiedergewählt würden.» Dann könnten sie die neuen unterstützten. Denn so oder so gebe es eine grosse Umstellung. «Selbstverständlich würden wir den neuen Mitgliedern helfen. Aber gerade deshalb finde ich es wichtig, dass die drei Bisherigen nochmals gewählt werden», sagt er.

«Wahltag ist Zahltag. Das Volk entscheidet», sagt Heinz Nater bestimmt. Er sei jedenfalls motiviert für die Wahlen. «Ich glaube, viele Stimmbürger warten gespannt auf das Podium.» Am 24. Oktober um 20 Uhr werden in der Weitsicht in Märstetten die Gemeinderatskandidaten und die drei Kandidaten für das Gemeindepräsidium vorgestellt.

Am Samstag darauf, am 1. November, haben die drei bisherigen Gemeinderäte einen Anlass auf dem Volgplatz in Märstetten geplant. «Zwischen 10.30 und 12.30 Uhr kann uns die Bevölkerung ihre Fragen stellen. Wir geben dann gerne Auskunft über unsere Motivation für die Wiederwahl», sagt Nater.

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