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Lukas Madörin ist Weinfeldens Panaschierkönig

Bei den Wahlen vergangenen Sonntag haben drei Männer die meisten panaschierten Stimmen eingeheimst. Sie sind damit über ihre Parteigrenzen hinaus beliebt.
Sabrina Bächi
Lukas Madörin ist Weinfeldens Panaschierkönig. (Bild: PD)

Lukas Madörin ist Weinfeldens Panaschierkönig. (Bild: PD)

Am Wochenende haben die Weinfelder Stimmbürger ihr erstes Stadtparlament gewählt. Über die Sitzverteilung sind alle informiert: die GLP ist die grosse Siegerin, SVP, CVP und FDP haben je einen Sitz verloren. Doch wie haben die einzelnen Politiker abgeschnitten?

Sechs Kandidaten der SVP erreichten über 1000 Stimmen. Ortsparteipräsident Manuel Strupler schwingt mit 1380 Stimmen obenaus.

Ausserhalb der SVP haben es nur zwei Politiker geschafft über 1000 Stimmen zu erhalten: Fritz Streuli (SP) mit 1174 und Simon Wolfer (CVP) mit 1126 Stimmen.

Als einzige Frau in dem erlauchten Kreis holte sich Elsi Bärlocher von der SVP 1161 Stimmen.

Lukas Madörin ist auf dem ersten Platz

Die wählerstärkste Partei ist hier klar im Vorteil. Was jedoch, wenn man sich anschaut, wer über die Parteigrenzen hinaus beliebt ist und gewählt wird?

Dies können die Stimmberechtigten mit dem sogenannten Panaschieren zeigen. Das heisst einen Namen auf einer bestehenden Liste streichen und dafür einen anderen Namen von einer anderen Liste hinschreiben.

Lukas Madörin, der Panaschierkönig Weinfeldens freut sich. (Bild: PD)

Lukas Madörin, der Panaschierkönig Weinfeldens freut sich. (Bild: PD)

Diese Zahlen präsentieren sich dann etwas anders: Unter den ersten drei ist kein SVP-Mitglied. Spitzenreiter ist Lukas Madörin von der EDU mit 463 panaschierten Stimmen.

«Ich bin total überrascht und habe in keiner Weise mit diesem Resultat gerechnet», sagt Lukas Madörin.

«Weinfelder goutieren meinen Einsatz für das Dorfzentrum.»

Es zeige aber auch, dass er nicht nur im Rahmen seiner doch eher kleinen Partei wahrgenommen werde, sondern viel stärker als Mensch und Politiker. «Dieses Resultat motiviert mich, weiter zu machen und mein Bestes für Weinfelden zu geben.»

An zweiter Stelle steht mit 444 panaschierten Stimmen SP-Mann Fritz Streuli.

«Ich kann mich auch anderen Meinungen anschliessen.»

Fritz Streuli wird Vize-Panaschierkönig. (Bild: PD)

Fritz Streuli wird Vize-Panaschierkönig. (Bild: PD)


«Es freut mich sehr, dass meine politische Arbeit auch über die Parteigrenzen hinaus anerkannt wird. Die Weinfelder attestieren mir anscheinend, dass ich auch andere Ansichten zu gewichten weiss und dass – wenn die Argumente überzeugen – ich mich sehr wohl deren Meinung anschliessen kann», sagt Streuli.

Samuel Curau erzielt den dritten Platz. (Bild: PD)

Samuel Curau erzielt den dritten Platz. (Bild: PD)

Den dritten Platz der Panaschierstatistik belegt Samuel Curau von jung & aktiv.
«Für mich ist es ein Zeichen für die breite Akzeptanz von jung&aktiv als unabhängige Gruppierung», sagt er.

«Das zeigt die Akzeptanz unserer Gruppierung jung & aktiv.»

Rechnet man zu den panaschierten Stimmen noch diese von den leeren Listen hinzu, dann zeigt sich, dass Fritz Streuli den ersten Platz mit knapp 700 Stimmen erreicht. Panaschierkönigin, sprich die erste Frau in der Statistik ist Alexandra Beck auf dem zehnten Platz mit 248 Stimmen.

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